„Peace please“ in KölnSo lief das Konzert für den Frieden am Kölner Heumarkt
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Zahlreiche Bands spielten für den Frieden.
Copyright: Meike Böschemeyer
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Köln – Tausende Menschen haben sich auf dem Heumarkt eingefunden. Einige von ihnen schwenken Ukraine-Flaggen. Unter dem Motto „Peace Please“ fand dort am Mittwoch eine Friedenskundgebung mit Redebeiträgen und Musik statt. Die Bläck Fööss, Miljö, Die Paveier, Björn Heuser, der Jugendchor St. Stephan, Brings und Fiasko spielten ohne Gage zu Gunsten von Geflüchteten aus der Ukraine.
Programm stand binnen drei Tagen
Auf dem ganzen Heumarkt waren insgesamt neun Spendensäulen verteilt, in die die Besucher Geld werfen konnten. Die Behte-Stiftung verdoppelte alle Spenden bis 100.000 Euro. „Ich liebe diese Stadt. Dass so etwas stattfindet, ist typisch Köln“, sagt Hedwig Neven DuMont, Vorsitzende des Vereins „Wir helfen“. „Genau wie wir Kölner Kindern helfen, die nicht so viel haben, helfen wir jetzt auch den Menschen aus der Ukraine“, sagt sie. Innerhalb von drei Tagen wurde das Programm auf die Beine gestellt.
Tausende Menschen versammelten sich auf dem Heumarkt.
Copyright: Meike Böschemeyer
Dafür lobte der Moderator Martin Schopps den Organisator Dirk Kästel von der Stiftung Cultopia. „Köln wird oft belächelt, wegen Karneval denken viele, wir sind oberflächlich. Aber das wir so etwas auf die Beine stellen können zeigt, dass in Köln das Motto „zesamme sin mer Eins“ nicht nur gesungen, sondern auch gelebt wird“, sagt Schopps.
Die Bands spielten vor allem Lieder, die auch thematisch zur Lage passen. So war der erste Song der Bläck Fööss „Unsere Stammbaum“. Auch Björn Häuser bittet mit einer kölschen Version von Lennons „Imagine“ um ein Ende des Kriegs.