Wichtiger Erfolg für die Nachwuchsarbeit der Geißböcke: Der umworbene Fayssal Harchaoui verlängert seinen Vertrag langfristig.
Einigung mit Toptalent1. FC Köln hält U17-Weltmeister Fayssal Harchaoui

Küsschen für den Weltmeister-Pokal: Fayssal Harchaoui.
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Es ist ein Hoffnungsschimmer in schweren Zeiten am Geißbockheim: Der 1. FC Köln hat sich nach Rundschau-Informationen mit seinem begehrten U17-Weltmeister Fayssal Harchaoui (18) auf eine Vertragsverlängerung um vier Jahre geeinigt. Damit bleibt der defensive Mittelfeldspieler dem Bundesliga-Absteiger über das ursprüngliche Vertragsende im Sommer 2025 hinaus langfristig erhalten.
Mit ausschlaggebend für die Einigung war der kürzlich erfolgte Wechsel Harchaouis zu der renommierten Berateragentur Wasserman. Das Verhältnis zwischen Bektas Demirtas, dem vorherigen Agenten des Deutsch-Marokkaners, und den FC-Verantwortlichen galt als zerrüttet. Grund war der Wechselstreit um Pierre Nadjombe. Der ebenfalls von Demirtas beratene Rechtsverteidiger der Kölner U21-Mannschaft war nach Bekanntwerden seines Sommer-Abgangs zum Zweitligisten 1. FC Magdeburg ab Januar nicht mehr zum Einsatz gekommen.
Tragende Säule bei der U17-Nationalmannschaft
Fayssal Harchaoui zählt zu den tragenden Säulen der deutschen U17-Nationalmannschaft, die im vergangenen Jahr mit dem Gewinn der Europa- sowie der Weltmeisterschaft einen sensationellen Doppelerfolg feierte. Dass die DFB-Auswahl bei beiden Turnieren ungeschlagen blieb, war auch ein Verdienst des FC-Talentes, das in allen 13 Spielen der Startelf angehörte.
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Der gebürtige Bergheimer war im Sommer 2019 vom Ehrenfelder Traditionsclub SC West Köln zum FC gewechselt, wo ihm nicht zuletzt wegen der noch bis Januar 2025 geltenden Transfersperre nun schneller als gedacht der Sprung zu den Profis gelingen könnte.
Die Vertragsverlängerung mit Harchaoui ist auch deshalb ein wichtiger Erfolg für die Kölner, weil sie zuvor den Kampf um einen Verbleib der Eigengewächse Justin Diehl (wechselt zum VfB Stuttgart) und Matti Wagner (SpVgg Greuther Fürth) verloren hatten.