VogelnachwuchsIm Kölner Zoo ist ein seltener Brahminenweih geschlüpft

Der junge Brahminenweih.
Copyright: Werner Scheurer
Köln – Am 18. Februar 2022 ist im Kölner Zoo ein kleiner Brahminenweih zur Welt gekommen. Die Eltern des Jungtiers hatten bereits im vergangenen Jahr Nachwuchs, damals umfasste das Gelege gleich vier Eier. Die daraus geschlüpften Jungtiere leben alle im Kölner Zoo. In Deutschland halten nur sehr wenige Zoos diese eindrucksvolle Art.
Das könnte Sie auch interessieren:
Brahminenweihe sind mittelgroße Greifvögel. Sie zählen zu den Habichtartigen und bewohnen große Teile Indiens, Südostasiens, Neuguinea sowie den Osten und Norden Australiens. Ihr Lebensraum sind küstennahe Gebiete.
Alles zum Thema Kölner Zoo
- Kölner Zoodirektor Theo Pagel bekommt Verdienstorden des Landes
- 16.000 Menschen stimmten ab Neugeborener Elefant im Kölner Zoo heißt „Taro“
- 165 Jahre Kölner Zoo Welche Attraktionen im Jubiläumsjahr locken
- Für seine Enkelinnen Ex-Höhner-Schlagzeuger Janus Fröhlich übernimmt Patenschaft für Elefanten-Nachwuchs
- Das Paradies erhalten Im Kölner Zoo werden hochbedrohte asiatische Vögel vermehrt
- Süßer Neuzugang Sieben Ferkelchen entdecken ihr Areal im Kölner Zoo
- Kölner Zoo Marlar bringt gesunden Elefanten-Nachwuchs zur Welt

Der Brahminenweih ist ein mittelgroßer Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen.
Copyright: Werner Scheurer
Die Art hat einen kräftigen Rumpf und einen vergleichsweise kleinen Kopf – die Flügel sind kurz und breit. Brahminenweihe haben eine Körperlänge zwischen 44 und 52 cm und ihre Spannweite erreicht bis zu 125 cm. Weibchen sind in der Regel etwas größer als Männchen, ansonsten unterschieden sich die Geschlechter nicht.
Flugschauanwärter
Das im Kölner Zoo geschlüpfte Jungtier ist noch namenlos. Für die Geschlechtsbestimmung wurde vor kurzem eine Feder gezogen, die im Labor nun dahingehend untersucht wird. Eventuell wird der kleine Brahminenweih später, wenn er ausgewachsen ist und die Tierpfleger mit ihm trainiert haben, in die beliebte Flugschau des Zoos integriert. (red)