Die Kölner Haie haben eine gute Antwort auf die 2:3-Derbyniederlage am Freitag in Düsseldorf gefunden und mit einem klaren 8:1-Heimsieg gegen die Bietigheim Steelers ihre Chancen auf die direkte Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale in der Deutschen Eishockey Liga gewahrt.
Kölner HaieKEC schießt sich gegen Bietigheim den Derby-Frust von der Seele

Viel Druck: Haie-Stürmer Landon Ferraro (rotes Trikot) versucht sich vor dem Bietigheimer Tor zu positionieren.
Copyright: IMAGO/Beautiful Sports
Die Pflicht erfüllt und eine anständige Antwort auf die 2:3-Derbyniederlage am Freitag in Düsseldorf gegeben: Die Kölner Haie dominierten am Sonntagabend vor 11 647 Zuschauern in der LanxessArena Tabellenschlusslicht Bietigheim Steelers und fuhren mit einem 8:1 (3:0, 3:1, 2:0)-Kantersieg drei wichtige Zähler im Kampf um die direkte Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ein.
Vor dem nächsten Heimspiel am Dienstag (19.30 Uhr/MagentaSport) gegen die Iserlohn Roosters steckt das Team von Chefcoach Uwe Krupp mit Bremerhaven, Wolfsburg und Düsseldorf als Achter des DEL-Rankings weiter mittendrin im vehementen Vierkampf um die Plätz fünf und sechs.
Doppelpack von Mark Olver und vier Punkte von Jason Bast
Wie schon beim 3:4 nach Penaltyschießen am vergangenen Mittwoch gegen Schwenningen legte der KEC einen Blitzstart hin. Fiel das erste Tor gegen die Wild Wings durch Nick Bailen nach 21 Sekunden, so benötige DEL-Topscorer Andreas Thuresson am Sonntag 33 Sekunden. Der Schwede lief mit der Scheibe aus dem eigenen Drittel los, benutzte die Bande hinter dem Tor zum Doppelpass und schoss dann beim Rebound Steelers-Goalie Cody Brenner so geschickt an, dass der Puck ins Netz sprang. Die Gastgeber legten im Gegensatz zur Partie gegen Schwenningen diesmal auch schnell nach. Der nach seiner Erkrankung und zwei Spielen Pause wieder fitte Mark Olver staubte zum 2:0 ab (5.) und Maxi Kammerer traf mit seinem 21. Saisontor in Überzahl zum 3:0 (9.). Für Cody Brenner war die Partie beendet. Der Keeper ging entnervt vom Eis und wurde von Leon Doubrawa ersetzt (9.).
Alles zum Thema Deutsche Eishockey Liga
- Torhüter der Kölner Haie überragt Hudacek zeigt zum Playoffstart seine ganze Klasse
- „Aus Respekt“ Maite Kelly sagt überraschend Konzert ab – Schlagerstar äußert sich
- Nach Einzug ins Viertelfinale Kölner Haie blicken selbstbewusst auf die Playoffs
- Auf Viertelfinal-Kurs Kölner Haie gewinnen souverän mit 6:2 bei den Grizzlys Wolfsburg
- Kölner Haie Justin Schütz ist nicht zu bremsen
- Kölner Haie Schwenningen bleibt der Angstgegner
- Kölner Haie KEC verliert wieder in der letzten Minute
Der junge Torwart gab den Schwaben Sicherheit und das 1:3 durch Teemu Lepaus (24.) war nach einer starken Phase der Gäste zu Beginn des zweiten Drittels auch verdient. Die Haie brauchten etwas Zeit, um im Mittelabschnitt anzukommen, schlugen dann aber innerhalb von nur 3:08 Minuten durch David McIntyre (36.), Nick Baptiste (37.) und Jason Bast (39.) erbarmungslos zu. Beim 6:1 war die Partie entschieden. Der KEC hatte aber noch nicht genug und erhöhte durch Olver (52.) und Brady Austin (55.) noch auf 8:1.
Statistik zum Spiel:
Tore: 1:0 Thuresson (0:33), 2:0 Olver (4:32/Bast, Austin), 3:0 Kammerer (8:56/Aubry, Thuresson, PP1), 3:1 Lepaus (23:55), 4:1 McIntyre (35:46/Bast, Austin), 5:1 Baptiste ((36:19/Matsumoto, Ferraro), 6:1 Bast (38:54/Dietz), 7:1 Olver (51:26/McIntyre, Bast), 8:1 Austin (54:34/Olver, Glötzl). SR.: Kopitz/Polaczek. – Zuschauer: 11 647. – Strafminuten: Köln 2; Bietigheim 4.