Die 24-Jährige verletzt sich im Rahmen eines Trainingslagers mit der Nationalmannschaft in Südafrika.
HockeySchock für Rot-Weiss Köln – Pia Maertens erleidet zweiten Kreuzbandriss

Pia Maertens (Mitte) muss sich erneut von einer schweren Knieverletzung zurückkämpfen.
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Schocknachricht für Rot-Weiss Köln und die deutsche Hockey-Nationalmannschaft: Pia Maertens (24) hat sich erneut das vordere Kreuzband gerissen. Im selben Knie wohlgemerkt. Diesmal passierte es im Rahmen eines DHB-Trainingslagers in Südafrika, zehn Monate nachdem die Bundesliga-Stürmerin im finalen Gruppenspiel der Hallen-Saison 2022/23 zum ersten Mal die verheerende Diagnose erhalten hatte.
Dabei begann Maertens‘ Comeback so verheißungsvoll: Beim 3:1-Testspielerfolg über Südafrika traf sie zunächst zum zwischenzeitlichen 2:1 (20.), ehe sie nach einem vermeintlich harmlosen Zweikampf zu Boden ging.
Pi ist eine Kämpfernatur und wird zurückkommen – früher oder später
„Das ist extrem bitter“, sagt RW-Cheftrainer Markus Lonnes. „Für ganz Hockey-Deutschland, aber in erster Linie natürlich für Pi selbst.“ Damit verpasst Maertens sowohl das Olympia-Qualifikationsturnier im Januar als auch die Feld-Rückrunde mit Rot-Weiss. Eine rechtzeitige Genesung für die Olympischen Spiele in Paris (27. Juli bis 9. August) will Lonnes zumindest „nicht ausschließen. Pi ist eine Kämpfernatur und wird zurückkommen – früher oder später.“
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Am Samstag besuchte sie die Hallen-Bundesliga-Auftaktpartie ihrer Teamkolleginnen gegen Raffelberg, was einem Familientreffen gleichkam. Schließlich spielt ihre große Schwester Anneke für den Gegner, während Mutter Susi Wollschläger den Aufsteiger trainiert. Die Gäste boten Köln zwar Paroli, doch am Ende setzte sich der Favorit verdient durch. Katharina Reuten (24.) und Maja Weber (47.) trafen bei einem Gegentor (55.).
Katharina Reuten trifft doppelt für Rot-Weiss Köln
Tags darauf bescherten Reuten (2) und Katharina Hüls dem KTHC Rot-Weiss einen 3:0 (1:0)-Erfolg in Krefeld. „Wir müssen trotzdem eine Schippe drauflegen“, sagt Lonnes mit Blick auf die Partien gegen Mülheim (Sa., 14 Uhr) und beim Titelverteidiger Düsseldorf (So., 12 Uhr).
Die Vereinskollegen gewannen zum Hallen-Auftakt indes das Stadtduell mit BW Köln mit 8:5 (2:1). Dabei ging der Aufsteiger in Führung (16.) und sollte in der 53. Minute zum dritten Mal bis auf ein Tor herankommen – 5:6. „Rot-Weiss hatte aber immer die passende Antwort parat und war kaltschnäuziger“, räumte Gästecoach Yannick Dehoff ein – und meinte damit nicht zuletzt den viermaligen Torschützen Elian Mazkour. So ging man trotz ansprechender Leistung leer aus.
Rot-Weiss Köln schenkt in Krefeld eine 3:1-Führung her
Während Blau-Weiß tags darauf beim 3:7 (1:4) gegen Uhlenhorst Mülheim enttäuschte, gab Rot-Weiss in Krefeld eine 3:1-Führung aus der Hand. „Hinten raus ist uns die Luft ausgegangen“, urteilte RW-Trainer Wolfgang Kluth nach dem 3:7 (3:2). Während sein Team nun gegen Mülheim (Sa., 16 Uhr) und in Düsseldorf (So., 14 Uhr) ran muss, bestreitet Blau-Weiß zwei Auswärtsspiele, nämlich in Düsseldorf (Sa., 14 Uhr) und Neuss (So., 17 Uhr).