Die Tischtennis-Herren des 1. FC Köln thronen an der Tabellenspitze der Zweiten Bundesliga und stehen im Pokal vor dem Duell mit Saarbrücken.
Tischtennis1. FC Köln träumt von der Bundesliga und wartet auf Champions-League-Sieger

Gianluca Walther und die Tischtennisspieler des 1. FC Köln haben einen starken Saisonstart erwischt.
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Die Tischtennisspieler des 1. FC Köln surfen weiter auf der Erfolgswelle: Sie gewannen am Sonntagabend das Duell beim bisherigen Zweitliga-Spitzenreiter Fortuna Passau mit 6:3 und kletterten damit selbst auf den ersten Platz. Mit 7:1 Punkten nach den ersten vier Spielen dürfen die Kölner vom Aufstieg in die Bundesliga träumen. Im Pokal hat der FC derweil das mutmaßlich schwerste Los erwischt: Im Viertelfinale ist Champions-League-Sieger 1. FC Saarbrücken zu Gast in Lindenthal.
Besseres Tischtennis hat man in Köln schon sehr lange nicht mehr zu sehen bekommen. Wir werden alles probieren, viele Leute in die Halle zu bekommen
Es sind entsprechend euphorische Wochen für die Tischtennis-Abteilung des 1. FC Köln. „Das ist sportlich die größte Herausforderung, die wir bekommen konnten, aber auch der attraktivste Gegner“, meinte Abteilungsleiter, Trainer und Spieler Gianluca Walther nach der Auslosung. Wann die Partie genau ausgetragen wird, ist noch unklar, jedoch muss sie bis zum 17. November stattgefunden haben. Der Gewinner der Partie reist Anfang Januar zum Final-Four-Turnier in Neu-Ulm.
Realistische Hoffnungen darauf macht Walther sich freilich nicht: „Man muss da gar nicht lange drum herumreden: Jeder Punktgewinn gegen Saarbrücken wäre eine Sensation.“ Dennoch will man dem Gegner nicht kampflos zum Einzug in die nächste Runde gratulieren: „Wir werden alles reinhauen, was wir haben. Jeder will sich mit den Besten messen, wir auch. Besseres Tischtennis hat man in Köln schon sehr lange nicht mehr zu sehen bekommen. Wir werden alles probieren, viele Leute in die Halle zu bekommen.“ Schmunzelnd schiebt Walther hinterher: „Wir wollen den Titel Champions-League-Sieger-Besieger.“
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Mit dem 6:3 in Passau verschafften sich die Kölner auch ordentlich Rückenwind. Erst vor knapp drei Wochen schaltete der FC denselben Gegner im Pokal-Achtelfinale in Köln mit 3:2 aus. Mit Yuki Matsuyama fehlte der beste Spieler bei den Süddeutschen jedoch beim Wiedersehen. Dass es am Ende zu einem Auswärtserfolg reichte, überraschte auch die Kölner ein wenig: „Wir waren alle nicht in Bestform. Umso wichtiger ist, dass wir die Punkte trotzdem nach Köln geholt haben“, urteilte Tobias Hippler, der beide Einzel für sich entschied, aber im Doppel an der Seite Florian Cnuddes verlor.
Der FC geht nun in eine dreiwöchige Pause, ehe es am 20. Oktober das erste Duell mit dem 1. FC Saarbrücken geben wird, allerdings mit der zweiten Mannschaft in der zweiten Bundesliga. „Die Tabellenführung ist hochverdient, war allerdings auch ein hartes Stück Arbeit. Wir dürfen uns nun drei Wochen lang als Tabellenführer eine Auszeit nehmen und werden dann schwer gefordert sein, diesen Status Woche für Woche zu verteidigen. Das ist eine ganz neue Rolle für uns, aber wir wollen die Rolle sehr gerne annehmen“, resümierte Walther.