Der Drittligst bezwingt Handball Lippe II 34:28. Auch die Handballerinnen von Fortuna Köln dürfen jubeln.
HandballLongericher SC feiert nächsten Sieg und tolles Familienfest

LSC-Keeper Valentin Inzenhofer zeigte eine starke Partie.
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Die Handballer des Longericher SC haben in der Dritten Bundesliga West mit einem 34:28 (18:15)-Sieg gegen das Team Handball Lippe II den vierten Tabellenplatz gefestigt. Der fünfte souveräne Auftritt hintereinander sorgte bei Christian Stark nicht allein wegen des sportlichen Erfolgs für große Emotionen.
Der Trainer ist schließlich nicht nur Teammanager, er kümmert sich auch engagiert um den Nachwuchs und das Image des Kölner Vorortvereins. „Das war wieder nicht nur wegen des attraktiven Handballs ein tolles Familienfest“, sagte Stark, der vor dem Anpfiff seine Rührung über die Freudentränen der beim Auflauf der Teams assistierenden Bambini nicht verbergen konnte.
Dass der Abend zu einem Erlebnis für die rund 400 Fans wurde, lag auch an der spürbar hohen Motivation und Konzentration der Longericher Spieler. Gewarnt vor einem Gegner, in dem sechs Spieler mit Erstligaerfahrung aus dem erweiterten Kader des TBV Lemgo aufliefen, dokumentierten Lukas Martin Schulz und Malte Nolting mit ihrem ersten von am Ende jeweils acht Toren, wohin die Reise gehen sollte. Nach dem 2:0 (2.) ließ ihr Team nur noch zweimal einen Gleichstand zu, zum 4:4 (10.) und zum 23:23 (40.).
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In wichtigen Phasen war vor allem auf Torwart Valentin Inzenhofer Verlass, der bei 17 Paraden wieder mit einer engagierten Abwehr harmonierte.
Tore: Schulz (8/3), Nolting (8), Zerwas (4), Lincks, Richter, Pyszora (je 3), Dahlke, Peters (je 2), Zimmermann (1).
Handballerinnen von Fortuna Köln feiern Befreiungsschlag
Die Handballerinnen von Fortuna Köln haben in der Regionalliga Nordrhein mit einem 35:28 (18:14)-Sieg beim TuS Königsdorf nicht nur zwei wichtige Punkte gewonnen. „Das war der ersehnte Befreiungsschlag“, jubelte Trainer Tobi Marquardt.
Nach zuletzt enttäuschenden Auftritten wirkte die Mannschaft wie ausgewechselt, auch eine frühe Rote Karte für Lea Pfefferle (9.) brachte sein Team nicht aus dem Konzept. „Wir hatten auf taktische Varianten des Gegners immer die richtige Antwort, es war eine starke Willensleistung “, lobte Marquardt.
Fortuna geriet nur beim 0:1 in Rückstand, weil die engagierte Abwehr mit allen Torfrauen funktionierte. So hielt Katja Pieronek drei Siebenmeter. Erfolgreichste Werferin war Mareen Milse mit zehn Toren.
Tore: Sulprizio, Hülsmann (je 3), Milse (10), Weiland, Riedel (je 2), Schoppe , Reitmeier (je 5), Wilhelms (4/3), Pfefferle (1).