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Bis Ende 2023Bau der Einfachsporthalle in Neunkirchen-Seelscheid startet bald

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Am Ort des späteren Eingangs der Halle  stellen (v.l.)  Stefan Frank (Gemeinde), Projektmanager Daniel Meyer sowie Britta Scheidt und Martin Berg vom Architekturbüro die Pläne vor.  

Neunkirchen-Seelscheid – Der Bau der Einfachsporthalle als Ersatz für die bestehende und marode Turnhalle auf dem Campus der Gesamtschule beginnt in Kürze. „In zwei Wochen beginnen die Erdarbeiten“, kündigt Daniel Meyer an, Projektmanager der Gemeinde. Bis Ende 2023 soll das Projekt abgeschlossen sein.

Auf der Wiese zwischen Ritter-Gottscheid-Grundschule und der großen Dreifach-Turnhalle wird in den kommenden zwölf Monaten die Sporthalle mit den Außenmaßen 21 mal 46 Meter entstehen. Die Spielgeräte wurden demontiert, einige Bäume sind bereits gefällt worden. Zwei Bäume müssen noch weichen.

Halbes Untergeschoss

Da das Gelände abschüssig ist, erhält etwa die Hälfte der Baufläche ein Untergeschoß, das als Werkhof oder Lager sowie mit Garagen für kleine Fahrzeuge von der Gemeinde genutzt wird. Die Zufährt ist dann nur für städtische Mitarbeiter von der Rückseite der Dreifachturnhalle möglich.

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Auf abschüssigem Gelände erhält die Halle ein halbes Untergeschoss.

Die Halle ist vielseitig nutzbar, im Gegensatz zur alten Halle auch für Wettkämpfe wie zum Beispiel Basketball. Aber auch Volleyball, Turnen oder andere Kleinfeld-Spielformen sind möglich. Bei den Konzeptionierung der Halle waren die ansässigen Vereine beteiligt.

Gegenüber der Grundschule befinden sich Eingang, Geräteraum, Lehrerraum, behindertengerechte Umkleide und Dusche. Darüber sind weitere Umkleiden und Duschen geplant. Das Sportfeld ist 15 mal 28 Meter groß und entspricht damit der Norm als Basketball-Spielfeld. „Es wird eine Holzfassade geben und ein Stahldach mit Photovoltaik-Anlage“, schildert Martin Berg von der Architekten-Firma hmp aus Köln. Die Firsthöhe wird am Eingang bei 10,3 Metern liegen.

Aus dem Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten 2020 erhält die Gemeinde die Höchstfördersumme von 1,5 Millionen Euro. Die ursprünglichen Baukosten von 2,6 Millionen Euro sind durch Teuerungen mittlerweile auf 3,4 Millionen Euro gestiegen. Der Anteil der Gemeinde inklusive der Teuerung sind im Haushalt 2022 eingebracht worden.

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Die Zufahrt der Baustelle erfolgt über die Dahlhofener Straße. Dort wird es ab der Einmündung von der Hauptstraße bis zur Hausnummer 17 während der Bauzeit ein absolutes Halteverbot geben. Das gesamte Baustellengelände in Höhe des Schulhofs wird mit einem Sichtschutz eingerichtet. Es soll allerdings kleine Fenster geben, durch die Passanten den Fortschritt der Bauarbeiten verfolgen können.

Dabei soll die alte Turnhalle nach Fertigstellung der neuen Einfachsporthalle nicht direkt abgerissen werden. „Wenn in Seelscheid die »Kulturnhalle« erneuert wird, werden wir den zusätzlichen Platz hier noch dringend brauchen“, sagt Familienamtsleiter Stefan Franken. Nach der Fertigstellung soll das Außengelände des Bildungscampus weiter modernisiert werden. „Es wird Aktivzonen und Ruhezonen geben“, kündigt der Projektmanager Daniel Meyer an.