Der Südstadt-Klub verpasst den Einzug in die 2. Runde des DFB-Pokals. Die Entscheidung fällt spät.
Pokal-AusFortuna Kölns Frauen unterliegen Bochum in dramatischer Verlängerung

Fortuna Kölns Natalie Kreitz klärt vor der Bochumerin Nina Lange.
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Der große Traum von der zweiten Runde des DFB-Pokals ist geplatzt. Die Fußballerinnen des SC Fortuna Köln haben am Sonntagnachmittag ihre Erstrunden-Partie beim VfL Bochum in der Verlängerung verloren. Nach 120 teils dramatischen Minuten hieß es vor 1464 Zuschauern im Ruhrstadion, der Heimstätte der VfL-Männer, 2:3.
„Am Ende hat es leider nicht gereicht. Aber wir sind unfassbar stolz auf uns und auch dankbar für den Einsatz des Gegners. Wir durften erstmals in einem so großen Stadion spielen“, sagt Fortunas Kapitänin Hanna de Haan. Der VfL darf in der zweiten Runde nun auf ein Duell mit einem großen Bundesligisten hoffen – der FC Bayern, Wolfsburg und alle anderen Erstligisten greifen erst dann in den Wettbewerb ein.
In Bochum hatte nach einer torlosen ersten Halbzeit Svenja Streller die Fortuna in der 58. Minute in Führung gebracht. Die Kölnerinnen hatten eine weitere gute Chance, verpassten aber das 2:0. Stattdessen erzielte Dörthe Hoppius in der 78. Minute per Kopf das 1:1. „Das haben wir nicht gut verteidigt“, sagt Torhüterin de Haan. „Aber wir haben nicht aufgesteckt, sondern weitergemacht und uns in die Verlängerung gekämpft.“
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Fortuna Köln startet am 27. August in die neue Regionalliga-Saison
Hier musste die Fortuna bereits nach wenigen Minuten einen Strafstoß hinnehmen. Nina Lange trat für Bochum an und verwandelte sicher (94.). Die Kölnerinnen warfen im Duell der West-Regionalligisten nun alles nach vorne – und kassierten durch Pia Beyer das 1:3 (113.). Der Südstadt-Klub kam durch Alica Linden zwar noch auf 2:3 heran (117.), für mehr reichte es jedoch nicht.
Trotz der späten Niederlage sieht Kapitänin de Haan die Leistung als ermutigend mit Blick auf den Start der neuen Regionalliga-Saison am 27. August beim SV 1913 Walbeck: „In der Liga wollen wir angreifen.“