Bei den Hallenmeisterschaften gehen Teilnehmer der Cologne Athletics, des ASV Köln und des LT DSHS an den Start.
LeichtathletikDiese Kölner Starter kämpfen in Leipzig um DM-Medaillen

Dreispringerin Jessie Maduka von den Cologne Athletics tritt auch in der 4x200-Meter-Staffel an.
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Am Wochenende öffnet die „gute Stube“ der deutschen Leichtathletik wieder ihre Pforten. Bereits zum elften Mal seit 2003 findet der nationale Höhepunkt der Hallen-Saison in der Arena Leipzig statt. Mit dabei: drei Teams aus Köln.
Cologne Athletics: Erstmals sind die CA auch bei Deutschen Meisterschaften der Erwachsenen vertreten. „Wir fiebern dieser Premiere entgegen und reisen mit ganz viel Wettkampffreude und Siegeswillen an“, sagt Sportchefin Vero Theill.
Und mit Medaillenchancen. Dreisprung-Ass Jessie Maduka will als Führende der Meldeliste (14,15 Meter) ihren Coup von 2022 wiederholen – und Weltranglistenpunkte sammeln für die Hallen-WM in Glasgow (1. bis 3. März). Beim Titelgewinn vor zwei Jahren war ihr der erste 14-Meter-Satz überhaupt geglückt.
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Die gebürtige Düsseldorferin ist sich auch nicht zu schade für einen Einsatz in der 4x200-Meter-Staffel. Sollte Hürdensprinterin Abigail Adjei ihre Muskelprobleme rechtzeitig überwinden, dürften das besagte Duo, Lea Sophie Benzin und Tiffany Eidner um eine Medaille mitlaufen.
Letztere könnte als Dritte der Meldeliste (7,34 Sekunden) auch über 60 Meter ein Wörtchen um die Medaillen mitreden, zumal Titelverteidigerin Gina Lückenkemper im Hinblick auf die EM in Rom (7. bis 12. Juni) und Olympischen Spiele in Paris (1. bis 11. August) auf die Hallensaison verzichtet. Über 200 Meter will Eidner ebenfalls vorne mitmischen, während Benzin eine einstellige Platzierung ins Auge fasst.
ASV Köln: Chidiera Onuoha (20) schielt zwar als Dritter der 60-Meter-Meldeliste (6,65 Sekunden) aufs Podium, doch sein Trainer Tom Oeppert betont: „Chidi soll in erster Linie Erfahrung in der Männerklasse sammeln und gut durch die drei Runden kommen.“

Vera Coutellier vom ASV Köln strebt über 1500 Meter erneut eine Medaille an.
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Teamkollege Joshua Hartmann verzichtet indes auf einen Start. Der 200-Meter-Rekordhalter und schnellste deutsche Sprinter der Hallensaison (6,54) konzentriert sich im EM- und Olympia-Jahr ganz auf die Freiluft-Saison. Demnach geht der Wetzlarer Kevin Kranz als Favorit auf die blaue Bahn.
Vera Coutellier will wie schon 2022 (3.) und 2023 (3.) aufs Podium. Zumal mit Hanna Klein (keine Hallensaison) und Katharina Trost (Karriereende) die besten 1500-Meter-Läuferinnen der letzten Jahre fehlen. Mit Inken Terjung (800 m) geht eine weitere Athletin der Trainingsgruppe von Coach Moritz Elze an den Start.
LT DSHS Köln: Zwei „alte Hasen“ (Felix Thurn, Björn Pröve) und zwei „junge Wilde“ (Maurice Andrew, Emilio Gonzales Rudolph) wollen als 4x200-Meter-Staffel unter die besten Zwölf. Bei den Frauen peilt das Team um Karen Rückert, Elena Decker, Marsha Dunkel, Jana Radke und Clara Rentz eine Top-Acht-Platzierung an. Dunkel (400 m) und Rückert (200) fiebern zudem ihrem ersten DM-Einzelstart in der Halle entgegen.