Rösrath/Bergisch Gladbach – Die Frauenleiche aus dem Königsforst ist identifiziert. Wie diese Zeitung aus Polizeikreisen erfahren hat, handelt es sich bei der toten Frau um eine vermisste Kölnerin. Ein Zahnarzt identifizierte die Frau über das Gebiss.
Seit dem 4. Oktober 2015 rätselten die Ermittler der Bergisch Gladbacher Kriminalpolizei über die Identität der Frauenleiche. Pilzsammler hatten die Leiche an einer entlegenen Stelle im dichten Gestrüpp gefunden. Im Juni 2016 ging die Polizei mit dem Fall an die Öffentlichkeit, bat um Hilfe aus der Bevölkerung.
Medizinerin rekonstruiert Schädel
Im Oktober 2016 schickten die Ermittler den Schädel der Leiche nach Frankfurt. Mehrere Wochen hat die Frankfurter Gerichtsmedizinerin Dr. Constanze Niess an der Weichteilrekonstruktion des Schädels der Verstorbenen gearbeitet. Niess gelang es, ein besonderes Merkmal der Toten herauszuarbeiten: Die Frau muss eine verhältnismäßig große Nase gehabt haben.
Über eine Scheckkartenbuchung und der Informationen des Zahnarztes gelang schließlich die Identifikation. (dino)
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