Sieben Künstler schafften Werke über die Heimat – jede und jeder auf ganz individuelle Weise. Ihre Ausstellung wurde nun eröffnet.
BilderschauKünstler widmen sich bei Ausstellung in Mechernich dem „Zauberland Eifel“

Vier von sieben Künstlern, die in Mechernich ausstellen, waren bei der Eröffnung anwesend: Walter Lunz (v.l.), Christine Schirrmacher, Gina Jacobs und Susanne Tepner.
Copyright: Stephan Everling
Einen visuellen Spaziergang durch die Schönheiten der Eifel konnten die Besucher bei der Ausstellung „Zauberland Eifel“ machen, die im Mechernicher Atelier von Christine Schirrmacher eröffnet wurde. Eine Vielzahl verschiedener Stile und Techniken erwartete die Besucher der Bilderschau. Die fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Stadt Land Fluss“ statt, die vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) ausgerichtet wurde.
Die Eifel ist groß, ich habe mich den Mythen und Legenden gewidmet.
Aus den Reihen des LVR sei sie angesprochen worden, um zu dem Festival, das der Kulturlandschaft gewidmet ist, einen kulturellen Beitrag zu leisten. „Die Eifel ist groß, ich habe mich den Mythen und Legenden gewidmet“, sagte Schirrmacher.
Dabei sei sie auf die Sage der Juffer Fey gestoßen, die die Hüterin des Waldes im Feybachtal gewesen sei. „Das ist sehr mystisch und inspirierend“, so Schirrmacher. Jeder Ort habe seine eigene Legenden.
Alles zum Thema Landschaftsverband Rheinland
- Zuschüsse LVR fördert Museumsprojekte im Rhein-Erft-Kreis mit knapp 20.000 Euro
- Expertin über Cannabis-Legalisierung „Mit der Legalisierung erfolgt eine Normalisierung“
- Tattoo-Messen und Abtau-Party Unsere Tipps für das Wochenende in Oberberg
- Haus Höckling Dieses historische Gebäude wird im Ortskern von Alfter abgerissen
- Bombenverdacht In Eitorf kann ein Blindgänger im Ortszentrum nicht ausgeschlossen werden
- Hilfsverein in Köln Kölner Opferhilfe wird zur Stiftung umgebaut
- Lebensgefahr in Bergisch Gladbach „Bärenhöhle“ wegen Steinschlaggefahr gesperrt
Weyer, Kakushöhle und Katzensteine inspirieren die Künstlerin Christine Schirrmacher
Viele Waldorte habe sie danach besucht, so etwa die 1000-jährige Eiche in Weyer, die Kakushöhle oder die Katzensteine im Feytal. So sei auch der bemooste Frauentorso entstanden, der das zentrale Element der Ausstellung sei und die Verbindung zum Wald herstellen solle. „Die Ausstellung soll inspirieren, die eigene Heimat kennenzulernen“, so Schirrmacher.

Ein Märchen erzählte Angelika Coppers aus Blankenheim.
Copyright: Stephan Everling
Iris Hilgers, Gina Jacobs, Walter Lunz, Susanne Tepner und Christa Al-Bayati hatte Schirrmacher als Gäste in die Räume in der Bahnstraße in Mechernich eingeladen. Dazu hatte sie sowohl eigene Arbeiten beigesteuert als auch Werke aus dem Nachlass ihres verstorbenen Mannes, Merlin Flu.
„Jeder der sieben Künstler nähert sich dem Thema auf eine andere Weise“, sagte sie. Bei der Ausstellungseröffnung erzählte die Märchenerzählerin Angelika Coppers aus Blankenheim eines der Märchen, die sie in ihrem Buch „Eifelmärchen“ aufgezeichnet hatte. Rund 15 Zuhörer folgten interessiert ihren Worten.
Noch bis zum 17. Oktober wird die Ausstellung „Zauberland Eifel“ mit Gemälden, Objekten und Fotografien im Kunstraum Schirrmacher in der Bahnstraße 53 zu sehen sein. Die Öffnungszeiten sind dienstags, freitags und samstags, jeweils von 13 bis 18 Uhr, oder nach vorheriger Vereinbarung unter der Telefonnummer 0174/7211098 oder per E-Mail.