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Getöteter Wirt in Köln-WeidenSexuelle Beziehung von Tatverdächtigem und Opfer?

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Der Tatort in Köln-Weiden

Köln – Im Fall des getöteten Gastwirtes (73) aus Weiden sind neue Details bekanntgeworden: Wie die Kölner Staatsanwaltschaft mitteilte, schweigt der inhaftierte 30-Jährige zu den schweren Vorwürfen. Weiter teilte die Behörde mit, dass es Hinweise darauf gebe, dass Beschuldigter und Opfer eine sexuelle Beziehung hatten. Nach dem Ergebnis der Obduktion ist mehrfach auf den Geschädigten eingestochen worden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, UIrich Bremer. Über das genaue Motiv liegen der Behörde noch keine Erkenntnisse vor.

Bereits am Freitagabend konnten Ermittler den Verdächtigen (30) festnehmen. Am Samstagabend teilte die Kölner Staatsanwaltschaft mit, dass eine Richterin am Kölner Amtsgericht einen Haftbefehl wegen Totschlags erlassen hat.

Zeugenaussagen und DNA-Spuren führen zu 30-jährigem Kölner

Zeugenaussagen und die Auswertung der am Tatort gesicherten Spuren hätten die Ermittler auf die Spur des 30-jährigen Kölners geführt, hieß es weiter. Besonders die gesicherten DNA-Spuren sollen der ausschlaggebende Punkt für den Haftbefehl gewesen sein. Handwerker hatten den blutüberströmten Senior am Freitagmorgen in der Gaststätte gefunden. Der Körper des Mannes wies zahlreiche Stichverletzungen auf.

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Die Anteilnahme nach dem Tod des beliebten Wirtes ist weiter groß. Gäste, Bekannte und Freunden zündeten am Tatort Kerzen. Viele Kölner loben auf der Facebook-Seite der Polizei die rasche Festnahme. „Leider bringt das den Manni nicht zurück“, schreibt eine Frau. (EB/ta)