Zwei Unbekannte attackierten einen Mann nach Karneval auf der Kölner Schildergasse. Der Schwerverletzte konnte gerettet werden, die Polizei sucht nun mit Fotos nach den Tätern.
Foto in Köln veröffentlichtFahndung nach Messerangriff auf der Schildergasse

Foto-Fahndung in Köln
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Dramatisches Ende einer Karnevalsparty: In der Nacht auf Karnevalssonntag, 28. Januar 2024, haben zwei unbekannte Täter einen Mann auf der Schildergasse in der Innenstadt niedergestochen. Nun hat die Kölner Polizei und das Landeskriminalamt Fotos eines Verdächtigen veröffentlicht und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Brutalität, die fassungslos macht
Der Gesuchte soll mit einem Komplizen das Opfer zunächst dazu aufgefordert haben, Bargeld und Wertsachen herauszugeben – sonst würden sie ihn „abstechen“, heißt es in einer Mitteilung der Behörden. Das Opfer weigerte sich und die Täter setzten ihre Drohung in die Tat um: Mit einem Messer stachen sie mehrfach auf den 30-Jährigen ein und verletzten ihn zunächst lebensgefährlich. Die Attacke geschah gegen 5 Uhr morgens im Bereich des Modehauses „Peek & Cloppenburg“.
Das Opfer wollte nach der Karnevalsparty noch bei Burgerking etwas essen und dann nach Hause gehen. Doch dann traf er auf die Angreifer. „Es waren insgesamt sechs Stiche. Drei in den Bauch, einer in die Brust, einer in den Rücken und einer in den Arm“, sagte der Bruder des Opfers der „Bild-Zeitung“. „Diese Brutalität macht mich fassungslos“, ergänzte der Bruder. Es hätte nicht viel gefehlt und er wäre jetzt tot. Der Überfallene konnte noch eigenständig den Notruf wählen und über den dramatischen Vorfall berichten. In einer Notoperation konnte dem Mann das Leben gerettet werden. Bei der Tat erlitt der 30-Jährige schwere innere Verletzungen. Mittlerweile ist der Mann außer Lebensgefahr.
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Opfer wählte den Notruf
Der auf dem Foto gesuchte Mann hat dunkle Haare und eine kräftige Statur. Er trug kurze Haare mit einem Seitenscheitel und war zur Tatzeit mit dunklen Klamotten bekleidet. Hinweise zu dem mutmaßlichen Täter nimmt die Polizei unter der Nummer 0221/229-0 entgegen.
„Da die Gesuchten möglicherweise bewaffnet sind, verständigen Sie auf jeden Fall die Polizei und sprechen Sie die Tatverdächtigen nicht an!“, warnt das Landeskriminalamt „In dringenden Fällen wählen Sie den Notruf 110.“