Fachgerecht saniert und einsatzbereit ist einer der sieben Löschteiche in der Windecker Nutscheid.
Copyright: Stephan Propach
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Windeck – Dem Ausbaggern der Feuerlöschteiche in Nutscheid und Leuscheid steht nichts mehr im Weg. Der dabei anfallende Schlamm soll aber nicht mehr an den Wegrändern der Waldgebiete verteilt, sondern „selbstverständlich unter Einhaltung der entsprechenden umweltrechtlichen Standards verwertet beziehungsweise entsorgt werden.“ Das hat der Rhein-Sieg-Kreis am Freitag mitgeteilt.
„Aus Gründen bodenschutzrechtlicher Vorsorge“ habe sich der Kreis gegen die Verteilung des Schlamms entschieden, hieß es am Freitag aus dem Kreishaus. Alle Beteiligten an diesem Verfahren hätten zu keinem Zeitpunkt die Notwendigkeit der Entschlammung zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung in Zweifel gezogen.
Kröfges hatte zuvor mitgeteilt, er gehe von einem juristisch geprüften Vorschlag aus und werde keine Strafanzeige erstatten. „Wir leben in einem Rechtsstaat“, kommentierte er die Entscheidung des Kreises später. Ein Teil der Gewässer sei ursprünglich als Fischteiche angelegt und dann umgewidmet worden.
Insofern sei kein Steuergeld ausgegeben worden. Da den Teichen „durchaus ein naturschutzfachlicher Wert, als Amphibiengewässer zukommt, sind wir vom Naturschutz ja auch für die Sanierung und Nutzung als Feuerlöschteiche“, betonte er.
Krögfes geht davon aus, dass wie geplant erst im September mit Arbeiten begonnen wird, „auch mit Rücksicht auf vorhanden Amphibienpopulationen“.