Rettungseinsatz in SchlebuschMann wird in Baugrube verschüttet
Lesezeit 1 Minute
Der Unfall geschah, als der Mann in der Grube stand, die er selbst entlang einer Mauer gegraben hatte.
Copyright: Ralf Krieger
ANZEIGE
Leverkusen – Die Feuerwehr musste in Schlebusch einen Bauarbeiter befreien, der in einer Grube in einem Garten an der Brucknerstraße in der Waldsiedlung feststeckte. Der Unfall geschah, als der Mann in der Grube stand, die er selbst entlang einer Mauer gegraben hatte. Plötzlich sei laut Angaben der Feuerwehr vor Ort die nasse sandige Erde nachgeruscht.
Der Mann war bis zum Bauchnabel verschüttet, er war aber ansprechbar. Gefährlich war die Situation dadurch geworden, dass mit der nachrutschenden Erde ein großer Stein an die Beine des Arbeiters gepresst wurde.
Die Feuerwehr musste in Schlebusch einen Bauarbeiter befreien, der in einer Grube in einem Garten an der Brucknerstraße 40 in der Waldsiedlung feststeckte.
Copyright: Ralf Krieger
Ein Notarzt verabreichte ihm mit einer Infusion Schmerzmittel, als er noch feststeckte, berichtete der Feuerwehr-Einsatzleiter. Eine knappe Stunde dauerte es, bis der etwa 30-jährige befreit war. Die Grube hatte er gemeinsam mit einem Hausbesitzer geschachtet, weil dessen Kellermauern nicht mehr dicht gewesen sind und freigelegt werden mussten.
Die Berufsfeuerwehr Leverkusen, die freiwillige Feuerwehr Schlebusch sowie der Rettungsdienst waren mit insgesamt 37 Einsatzkräften und 10 Fahrzeugen der Berufsfeuerwehr vor Ort.
laut Feuerwehr trug der Mann keine schweren Verletztungen davon.