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Europa LeagueVfL-Kapitän Julian Köster notfallmäßig operiert

Lesezeit 2 Minuten
Die VfL-Handballer verabschieden nach ihrem Sieg die Spieler der MT Melsungen.

Kurz vor dem Anpfiff  des Playoff-Rückspiels gegen Melsungen gab der VfL Gummersbach die Verletzung von Julian Köster bekannt.

Der Kapitän der Gummersbacher Handballer wird dem Club mehrere Wochen fehlen. 

Als Gudjon Valur Sigurdsson, Trainer des VfL Gummersbach, im Vorgespräch auf das Spiel gegen Melsungen eine Überraschung bei den Verletzten ankündigte, war klar, dass es keine gute sein konnte. Und so war es auch. VfL-Kapitän Julian Köster ist am Knie operiert worden und wird den Gummersbachern mehrere Wochen fehlen, das gab der Verein im Vorfeld der Europa League-Partie gegen die MT Melsungen bekannt.

„Julian Köster musste aufgrund einer akuten Infektion im Kniegelenk am Samstag notfallmäßig operiert werden“, erklärt Mannschaftsarzt Dr. Jan Vonhoegen, der die Operation gemeinsam mit Prof. Dr. Sven Shafizadeh im Dreifaltigkeits-Krankenhaus Köln erfolgreich durchgeführt hat.

VfL-Kapitän Julian Köster wird mehrere Wochen ausfallen

Die Ausfallzeit wird nach Schätzungen der Ärzte voraussichtlich mehrere Wochen betragen. Köster hat sich im Spiel zuvor eine Schürfwunde am Knie zugezogen.

Damit haben die Verletzungssorgen beim VfL Gummersbach wieder zugenommen. Neben Kreisläufer Ellidi Vidarsson muss das Team von Cheftrainer Gudjon Valur Sigurdsson in den kommenden Wochen wie schon zwei Monate im Herbst auf seinen Kapitän und wichtigsten Spieler verzichten.

„Ich bin froh, dass unsere Ärzte die Infektion so schnell erkannt und behandelt haben. So etwas kann sonst auch ganz schnell in eine andere Richtung gehen“, so Sigurdsson: „In erster Linie waren wir überrascht und geschockt, was aus einer kleinen Wunde werden kann.“ Jetzt müsse Julian Köster vor allem gesund und richtig fit werden. Er sei erleichtert, so Sigurdsson, dass der Handballer auf dem Weg der Besserung sei.

Gegen Melsungen steht Teitur Einarsson wieder auf dem Spielberichtsbogen

„Nach dem Ausfall von Ellidi Vidarsson ist das der nächste Rückschlag für uns“, ergänzt VfL-Geschäftsführer Christoph Schindler. „Gerade in der jetzigen Phase tun diese Ausfälle extrem weh.“ Leider bleibe der VfL in dieser Saison nicht von Verletzungen verschont. Umso wichtiger sei es, dass andere Spieler jetzt Verantwortung übernehmen.

Das Playoff-Rückspiel gegen MT Melsungen wird am heutigen Abend um 20.45 Uhr angepfiffen, auf dem Spielberichtsbogen steht beim VfL nach seiner Verletzung erstmals wieder Teitur Einarsson. (