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Handball im Kreis EuskirchenDer TV Palmersheim unterliegt vor vollem Haus in Heimerzheim

Lesezeit 2 Minuten
Zwei Handballer liege am Boden und lachen sich an.

Gute Stimmung: René Lönenbach (l.) und Mike Ribbe.

Im Gegensatz zum vorherigen Derby gegen die Wölfe Voreifel war der TVP von Anfang an da. Die HSG-Euskirchen-Frauen verlieren deutlich.

Oberliga: Wölfe Voreifel – TV Palmersheim 27:22 (13:15). Der TV Palmersheim verliert auch das zweite Derby in dieser Saison gegen die Wölfe Voreifel, ein Zusammenschluss aus TV Rheinbach, SG Ollheim-Straßfeld und Rot-Weiß Merl. Damit steht die Derbybilanz der vergangenen drei Spielzeiten gegen die Wölfe respektive Rheinbach bei 1:5 Siegen aus Sicht der Palmersheimer.

Dennoch war es dieses Mal anders. Geriet man in den beiden Auswärtsspielen zuvor direkt von Beginn an auf die Verliererseite, war der TVP dieses Mal hellwach in die Partie gekommen. Vor fast 500 Zuschauern in der komplett gefüllten Heimerzheimer Sporthalle, war es der TVP, der in der ersten Halbzeit Vorteile hatte. „Da waren wir richtig on fire“, sagte Peter Trimborn, dessen Team trotz der Manndeckung gegen René Lönenbach und Marius Schmitz groß aufspielte und über 14:10 zur verdienten 15:13 Pausenführung kam.

Der Palmersheimer Mittelblock funktionierte gut

„Das lag vor allem daran, dass unsere Deckung das gesamte Spiel über richtig gut stand“, so Palmersheims Trainer Trimborn. Der Mittelblock Robin Voiß und Christian Dobbelstein funktionierte gut – bis letztgenannter seine zweite Strafzeit erhielt und ersetzt wurde.

Ein Spieler des TV Palmersheim beim Wurf. Im Hintergrund kann man die gut besuchte Sporthalle in Heimerzheim erkennen.

Palmersheims Robin Voiß (M.) kann diese Wurfchance nicht nutzen.

In der zweiten Halbzeit verließ den TVP dann das Wurfglück. „Wir haben zu überhastet und zu schnell geworfen und damit Elias Hoven im Wölfe-Tor zum König gemacht“, so Trimborn.

Er fand, dass seine Mannschaft wegen der Abwehrleistung einen Zähler verdient gehabt hätte und haderte ein wenig mit der Fünf-Tore-Unterschied-Niederlage, die durch eine offene Manndeckung zustande kam.

TV Palmersheim: Roland, Rübenach – Fiedler, Schmitz (2), Schöller, Lönenbach (8/4), Adolph (3), Schouren (1), Sinaci, Schneider (1), Dobbelstein (3), Voiß (4), N. Grevelding, Simsek.


Oberliga Frauen: HSG Euskirchen hat gegen Tabellenführer keine Chance

Oberliga Frauen: HSG Euskirchen – SSV Nümbrecht Handball 14:30 (9:14). Mit dünnbesetzter Bank war gegen den Tabellenführer kein Blumentopf zu gewinnen. Zu abgeklärt präsentierten sich die Gäste, die sich nach der Pause in einen wahren Rausch spielten. „Das Ergebnis ist zwar unbefriedigend, aber so komisch das klingt, haben wir uns speziell in der Abwehr weiterentwickelt“, sagt Trainer Julian Meyer.

Corinna Schmitz beim Wurf. Eine Gegenspielerin blockt sie, eine andere greift nach ihrem Trikot.

Corinna Schmitz (2. v. r.) erzielte gegen den Tabellenführer acht Tore.

Seine Mannschaft spielte in der ersten Halbzeit gut mit, verwarf aber zu viel. „Dennoch bin ich sehr stolz auf das Team, weil wir den Gegner immer wieder ärgern konnten und wir uns nie aufgegeben haben“, so Julian Meyer, der Nümbrecht zu Recht auf Tabellenplatz eins sieht.

Seiner Mannschaft fehlten am Ende Kraft und Kondition und zudem hatte sie bei kniffligen Schiedsrichterentscheidungen kein Glück.

HSG Euskirchen: Kurm, Seipel – Arends, Bank (1), C. Schmitz (8), Schmidt-Gogo (2), Rak, Esser (3/2), Jensen, Stajenda, Viola.