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Porzer InselfestVier Tage Spaß, Kirmes und Entspannung

Lesezeit 3 Minuten

Viel zu entdecken gab es für die großen und kleinen Besucher beim Porzer Inselfest

Zündorf – Jaguarbahn, Autoscooter, Riesenrad – der zwölfjährige Meik ist völlig aus dem Häuschen. Papa Markus Schreiber hatte sich für den Vatertag etwas ganz Besonderes ausgedacht: Allein mit dem Sohnemann auf das Inselfest an der Zündorfer Groov. „Berufsbedingt bin ich oft unterwegs, auch am Wochenende, da sind die gemeinsamen Tage leider recht übersichtlich“, so der Vertreter einer Chemie-Firma. Deswegen muss es für ihn und seinen Sprößling immer mal ein außergewöhnliches Ausflugsziel sein. War es im vorigen Jahr der Zoo in Wuppertal, sollte es in diesem Jahr eben nach einer Fahrt von Gummersbach das Porzer Inselfest sein.

Viel los ist auf dem Inselfest, das viele Familien für einen Ausflug nutzen.

Das ist – nach Aussage der Porzer Christdemokraten – das bundesweit größte von der CDU organisierte Volksfest – aber sicher auch das größte Fest, welches im Stadtbezirk Porz stattfindet: Das Inselfest verspricht in jedem Jahr vier Tage Spaß und Party, Kirmes und Entspannung, Sehen und Gesehen werden. In diesem Jahr hatte Bürgermeister Hans-Werner Bartsch die Schirmherrschaft übernommen, „und ich habe auch einiges dafür getan, dass wir heute Morgen keine Schirme brauchen“, schmunzelte er zur Eröffnung mit Blick auf das gute Wetter.

Bereits zum 42. Mal fand das Porzer Inselfest an der Zündorfer Groov statt.

Ein buntes Programm für die ganze Familie

Gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Gisela Manderla, Bezirksbürgermeister Henk van Benthem, Kölns CDU-Vorsitzender Bernd Petelkau, Chef-Organisator und CDU-Porz-Vorsitzendem Werner Marx sowie dem Landtagsabgeodneten Florian Braun, kam er auf die Bühne. Bartsch bedankte sich bei den unzähligen ehrenamtlichen Helfern. „Mein Dank geht heute vor allem an Werner Marx“, ergänzte van Benthem. Seit vielen Jahren arbeite man daran, das Fest zu dem werden zu lassen, was es heute ist, so van Benthem. In der Tat begann das Fest einst vor 42 Jahren als recht überschaubares CDU-Familienfest. Im Laufe der Jahre wurde es immer größer. Mittlerweile ist das Inselfest längst Brauchtum geworden und dieses hat in Porz bekanntlich besonders viel Platz im Herzen der Bürger.

Eine Attraktion ist das Riesenrad auf der Kirmes. Aus dessen Gondel gibt es einen tollen Überblick über Zündorf.

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Ein wenig Jahrmarkt hier, ein wenig Kirmes da – ein bisschen Straßenfest: Souvenirs, Schmuck, Wohnaccessoires und kölsche Köstlichkeiten zum Flanieren und Schlemmen stehen parat. In diesem Jahr neu dabei ist das großes Riesenrad. Zudem weht ein „afrikanischer“ Wind: Traditionelle Musikgruppen, Tänze und Modenschauen lassen die Besucher kurz vergessen, dass sie sich immer noch in Köln befinden. Ein völlig anderes Lebensgefühl gibt es an der großen Bühne, wo Lukas Wachten an allen vier Tagen durchs Programm führt.

Musikalisch sorgen etliche Bands – wie hier Stefan Leuffen, Sänger von Kölsch Royal – für beste Unterhaltung abseits der Fahrgeschäfte.

Kölsche Stimmung beim Musikprogramm

Mit Kölsch Royal, Rezag Girls, der Micky Brühl Band, Lupo und den Blau-Wiesse Funke herrschte eher kölsche Stimmung. An den anderen Tagen gab es dann auch mal musikalische Gegensätze zu hören, die den Zuschauern aber durch die Bank viel Spaß machten: Mal war es die Rap-Gruppe des Jugendzentrums Glashütte, mal waren es die Rabaue, mal gab es eine Sportshow, mal die Urbacher Räuber.

Mehrere tausend Besucher waren auf dem 42. Porzer Inselfest.

Natürlich kommt auch das Porzer Dreigestirn 2020 um Frederic Braun, Jacqueline Schmitz und Sven Czakalla aus den Reihen der Wahner Wibbelstetze vorbei, um sich vorzustellen. Zwar denkt zum gerade mal begonnenen Hochsommer noch niemand an die Fünfte Jahreszeit, doch der Stadtbezirk wäre nicht mehr Porz, wenn es hier nicht an 365 Tagen im Jahr immer noch ein wenig Platz für die Jecken gäbe.

Viel zu entdecken gab es für die großen und kleinen Besucher beim Porzer Inselfest

Das Bühnenprogramm ist, wie in den Jahren zuvor, bunt gemischt: „Wir bemühen uns stets um eine bunte Mischung, damit alle Generationen und alle Geschmäcker bedient werden“, so Organisator Marx. Die Kirmes ist in diesem Jahr etwas größer konzipiert, der Markt luftiger aufgestellt. Neben den üblichen Ständen und Attraktionen ist nicht nur das Riesenrad hinzugekommen, sondern auch die „wilde Maus“, eine Achterbahn. Und als Höhepunkt erfolgt final das große Feuerwerk, nun ist es Zeit, vom Fest Abschied zu nehmen.