Das Team von Trainer Jonas Wendt bezwingt Borussia Freialdenhoven mit 2:1.
MittelrheinligaSpVg Porz feiert an emotionalem Abend ihren zweiten Saisonsieg

Für die Spieler der Sportvereinigung Porz gab es Grund zum Jubeln.
Copyright: Uli Herhaus
Die Sportvereinigung Porz hat Sieg Nummer zwei nach dem Aufstieg in die Fußball-Mittelrheinliga gefeiert. Im vorgezogenen Match des fünften Spieltags gewann die Mannschaft um SpVg-Trainer Jonas Wendt mit 2:1 (2:1) bei Borussia Freialdenhoven. „Es war ein emotionaler Abend für uns“, so Wendt am Morgen nach der Rückkehr ins rechtsrheinische Köln.
Tatsächlich erlebte er eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Zunächst legte seine Elf einen enttäuschenden Start hin. „Wir sind gar nicht gut hereingekommen und waren mit dem 0:1 noch gut bedient“, sagte er über die Anfangsviertelstunde mit dem Führungstreffer der Gastgeber durch Mehmet Yilmaz (14.).
Doch sein Team reagierte und spielte auf einmal den beabsichtigten Konterfußball. Nach 21 Minuten legte Amadou Camara am Ende eines schnellen Gegenstoßes perfekt für Julio Molongua auf, der zum 1:1 traf. „Das hat Adrenalin freigesetzt“, so Wendt, der nur zwei Minuten später das 2:1 bewundern konnte. Pressing und Ballgewinn folgte der nächste Konter. Dieses Mal landete der Ball zum Abschluss beim starken Camara, der sich die Chance nicht entgehen ließ.
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Die Tore zeigten Wirkung. Freialdenhoven griff nun weniger beherzt an, um die Defensive nicht ein drittes Mal zu entblößen. Mit zunehmender Spieldauer drängten die Gastgeber Porz aber immer tiefer in die eigene Hälfte.
Wir haben super dagegengehalten und hatten mit Lukas Tschunitsch einen starken Mann im Tor
„Wir haben super dagegengehalten und hatten mit Lukas Tschunitsch einen starken Mann im Tor“, so Wendt, der auf den verreisten Stammkeeper Markus Wollnik hatte verzichten müssen. Letztlich blieb es beim 2:1, auch weil die Porzer ihre Konter nun nicht mehr gut ausspielten. Weiter geht es für de SpVg am 17. September (15 Uhr) mit der Partie gegen den Bonner SC.
U 23 von Fortuna Köln kann im Angriff auf Robin Schmidt setzen
Für die U-23-Mannschaft von Fortuna Köln steht bereits am Sonntag, 15 Uhr, das nächste Spiel an. Es geht zum BC Viktoria Glesch-Paffendorf. Das Team aus Bergheim hat zuletzt mit 0:1 in Porz verloren, gilt aber nicht gerade als Lieblingsgegner der Kölner.
„Wir haben dort zuletzt meistens schlecht ausgesehen und viele Gegentreffer hinnehmen müssen“, sagt Fortuna-Teammanager Stefan Kleefisch. Überheblichkeit sei trotz des jüngsten 5:1 gegen Aufsteiger FC Union Schafhausen nicht angebracht.
„Es war wichtig, dass wir endlich den ersten Saisonsieg eingefahren haben. Aber viel erreicht haben wir noch nicht“, so Kleefisch. Im Klassement gehe es eng zu, daher sei ein weiterer Erfolg eigentlich Pflicht. Im Angriff kann die Fortuna nun auf einen weiteren Spieler zurückgreifen. Robin Schmidt, der im Sommer vom Mittelrheinliga-Meister FC Hennef in die Südstadt gewechselt ist, hat sein Comeback als Einwechselspieler gut verkraftet und steht für weitere Einsätze bereit.