Lange Schlangen bildeten sich vor dem Impfmobil vorm Bürgerhaus Bergischer Löwe.
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Rheinisch-Bergischer Kreis – Das gab’s schon lange nicht mehr – und stieß doch nicht nur auf Beifall: Schlange stehen für eine Corona-Schutzimpfung. Was angesichts der Impfmüdigkeit der vergangenen Monate Pandemiebekämpfer freuen könnte, empfanden die vor dem Impfmobil am Bergischen Löwen in der Schlange Stehenden als weniger erfreulich. Von zwei Stunden Wartezeit vor der Impfung am Impfmobil berichtet etwa Leserin Liesemarie Müller vom vergangenen Donnerstag. Einen Eindruck, den auch weitere Leser bestätigten.
Neben Senioren wie Liesemarie Müller und ihr Mann, die zur Auffrischungsimpfung zum Impfmobil gekommen waren, warteten vor dem Donnerstagsstandort am Bergischen Löwen auch zahlreiche jüngere Impfwillige.
Kreis will die Standzeiten des Impfmobils verlängern
Auch beim Kreis sind die Wartezeiten offenbar bekannt – und Gegenmaßnahmen bereits eingeleitet. „Wir werden künftig am Standort in Bergisch Gladbach mehr ärztliches Personal vorhalten und die Standzeiten des Impfmobils verlängern“, kündigte Sprecherin Birgit Bär am Dienstag auf Nachfrage dieser Zeitung an.
Wie genau das Angebot ausgeweitet wird, stand bis Redaktionsschluss noch nicht fest, soll aber schnellstmöglich bekanntgegeben werden. Aktuelle Infos zu Impfmöglichkeiten veröffentlicht der Kreis auf seiner Internetseite.
Kreissprecherin Birgit Bär wies unterdessen auch darauf hin, dass für die erste, zweite und gegebenenfalls bereits anstehende dritte Impfung in grundsätzlich die niedergelassenen Ärzte zuständig sind. Das niederschwellige Angebot der mobilen Impfteams ergänze dieses Angebot der niedergelassenen Ärzte lediglich.