Masken-Muffel erwischtInnenminister Reul auf Corona-Patrouille in Köln
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Startpunkt des Kontrollgangs ist die Severinstorburg in der Südstadt.
Copyright: Costa Belibasakis
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Köln – Abstand halten ist schwierig: Am Samstagabend begleitet NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) Einsatzteams des Ordnungsamtes und der Polizei bei einer Corona-Kontrolle durch die Stadt. Startpunkt des Kontrollgangs ist die Severinstorburg in der Südstadt.
Der Minister zog mit einer Gruppe aus Polizisten, Ordnungsamtsmitarbeitern und etwa 30 Medienvertretern über einen Teil der Bonner Straße.
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Der Minister zieht mit einer Gruppe aus Polizisten, Ordnungsamtsmitarbeitern und etwa 30 Medienvertretern über einen Teil der Bonner Straße. „Ich wollte wissen, wie sich die Menschen am ersten Wochenende mit Lockdown-Bestimmungen verhalten“, sagt Reul. Während des Einsatzes ahnden die Ordnungshüter neun Verstöße gegen die Maskenpflicht und drei Verstöße gegen das Kontaktverbot.
„Ich glaube, die Leute sind klüger als wir manchmal denken“
Nach dem Spaziergang durch die Südstadt zieht der Chef Bilanz: „Ich freue mich, dass sich die Bürger weitestgehend an die Maskenpflicht halten. Ich glaube, die Leute sind klüger als wir manchmal denken“, resümierte Reul. Natürlich mache es keinen Spaß mit dem Mund- und Nasenschutz herumzulaufen, aber um Spaß gehe es nicht derzeit.
Die Großgruppe musste zu Beginn auf zwei Gruppen aufgeteilt werden, um selbst die Abstandsregeln einhalten zu können. Noch ein Interview, noch ein Statement, dann ist der Vor-Ort-Dienst des Ministers nach rund einer Stunde wieder vorbei. Auf den Straßen im Veedel ist es immer noch ruhig. Und auch der Minister erkennt: „Wir als Aufgebot waren wahrscheinlich mehr als die Menschen auf der Straße.“