City Report WohnenImmobilien in der Region sind knapp und teuer

Immobilien im Bonner Musikerviertel, hier die Mozartstraße, sind ausgesprochen begehrt.
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Wohneigentum in der Region Köln/Bonn ist knapp und teuer. Das Angebot an Eigentumswohnungen in Köln ging um vier Prozent zurück, wie aus dem City Report Wohnen von Corpus, dem Immobilienmakler der Sparkasse Köln Bonn, hervorgeht. Gleichzeitig stieg der Medianpreis um knapp acht Prozent auf 3550 Euro pro Quadratmeter. Das ist ein Mittelwert, bei dem Extreme weniger Einfluss haben als beim Durchschnittswert aus allen Preisen. Dabei wurde eine Neubauwohnung für 5000 Euro pro Quadratmeter angeboten, eine gebrauchte für 3400 Euro. Besonders teuer sind Wohnungen in der Innenstadt sowie in Müngersdorf, Bayenthal und Lindenthal, während Wohnungen in Neubrück auch für 2050 Euro pro Quadratmeter im Median zu haben sind.
Bei den Einfamilienhäusern sank das Angebot in Köln um drei Prozent. Neue Häuser wurden für 711.000 Euro im Median angeboten, gebrauchte Einfamilienhäuser für 460 000 Euro. Fast ausschließlich lagen sie an den Stadträndern.
In Bonn sank das Angebot an Eigentumswohnungen gar um zwölf Prozent, und zwar sowohl bei neuen als auch bei gebrauchten Wohnungen. Der Preis stieg im Median um neun Prozent auf 2900 Euro. Für gebrauchte Wohnungen wurden 2700 Euro pro Quadratmeter aufgerufen, zehn Prozent mehr als im Vorjahr, für neue 4000 Euro (plus sieben Prozent).
Auch Einfamilienhäuser in Bonn wurden teurer. Bestandsimmobilien kosteten 449 000 Euro im Median, Neubauten 675.000 Euro.Günstiger sind Immobilien im Umland. Gebrauchte Häuser wurden außerhalb Kölns für 369.000 Euro angeboten, neue für 408 000 Euro. Dabei kosten neue Häuser in Kerpen 309.000 Euro, in Bergisch Gladbach 549.000 Euro.
Rund um Bonn sind Einfamilienhäuser für 369.000 Euro auf dem Markt, für 298.000 Euro in Meckenheim, für 408.000 Euro in Wachtberg. (raz)