Meine RegionMeine Artikel
AboAbonnieren

FörderungTischtennisplatte, Spielgerät und zwei Power-Bänke dank Leader

Lesezeit 3 Minuten
Das Foto zeigt die neue Tischtennisplatte in Dürscheid

Einweihung der neuen Tischtennisplatte in Dürscheid

Aus dem Regionalbudget von Leader sind in Kürten drei Projekte gefördert worden

Der Bürgermeister strahlte. „Das Aufladen hat auch bei meinem Gerät funktioniert“, wusste Willi Heider zu berichten. Zwei „Smarte Power-Bänke“ für das Aufladen von Handys und anderen mobilen Endgeräten gibt es seit kurzem in Kürten, neue Spielgeräte für den Spielplatz in Waldmühle und eine neue Tischtennisplatte, wetterfest und robust, am Dorfplatz am Kirchberg in Dürscheid.

Gleich drei Projekte aus dem sogenannten Regionalbudget des Förderprogramms Leader Bergisches Wasserland sind in diesen Tagen abgeschlossen worden, angestoßen von verschiedenen Akteuren und Initiativen. Gefeiert wurde am Freitag gemeinsam, was auch Céline Zahn aus dem Leader-Büro in Burscheid freute. Diese Projekte seien leicht zu beantragen. In den vergangenen Monaten habe es eine Vielzahl an Förderungen gegeben.

Das Foto zeigt die Power-Bank in Kürten

Die smarte Powerbank in Kürten

Dass nun gleich ein Trio an Projekten vollendet sei, sei um so besser. Die wetterfeste Tischtennisplatte war sofort umlagert. „Die Kinder sehen, dass ihre Idee umgesetzt worden ist. Das ist wirklich großartig“, sagte Tina Wolle-Schuh, pädagogische Begleiterin des Kinder- und Jugendparlaments.

Der Nachwuchs hatte vor einiger Zeit die Idee der Tischtennisplatte gehabt, auf dem Gelände des Dürscheider Dorfplatzes fand sich eine passende Stelle. Marco Leitner, Leiter des Kürtener Bauhofs, half mit seinen Mitarbeitern beim Aufstellen.

Sportlicher Rundlauf

Beim Rundlauf zeigten viele der Jugendlichen gleich Talent fürs Tischtennisspiel. Das bemerkten auch die Vertreter des Tischtennisvereins Phönix Biesfeld, Arndt Rüger und Paul Selbach. „Vielleicht gelingt ja die Nachwuchswerbung“, sagte Rüger.

Das neue Spielgerät auf dem Spielplatz in Waldmühle ergänzt die bisherigen Angebote. Die Gemeinde habe ein passendes Spielgerät ausgewählt und an Ort und Stelle aufgestellt, berichtete Maja Füssel, die zuständige Mitarbeiterin der Verwaltung. In den vergangenen Tagen sei das Gerät noch abgesperrt gewesen. Die kommunalen Spielplätze mit attraktiven Geräten auszustatten, sei eine wichtige Aufgabe, so Füssel.

Gerade der Spielplatz in Waldmühle werde oft genutzt, Waldmühle sei ein sozialer Brennpunkt in der Gemeinde. Andreas Schünke, Leiter des Jugendzentrums K51 in Kürten-Mitte, berichtete, dass die Jugendlichen die neue Power-Bank in der Nähe der Einrichtung gerne und oft nutzten. „Ja, die war direkt umlagert“, sagte er.

Mit Solarmodulen

Die Bank, mit Solarmodulen ausgestattet und an der Seite mit zwei Buchsen zum Aufladen von Handys und Smartphones, komme dem Nachwuchs wie gerufen. Am Rathaus steht eine weitere Power-Bank, auch sie ist bereits in Benutzung. Beachtenswert: Abends sorgen die Solarmodule für eine Beleuchtung der Anlage.

Die beiden Power-Bänke förderte Leader Bergisches Wasserland mit insgesamt 9068 Euro, bei Gesamtkosten von 11.335 Euro. Die Neugestaltung des Spielplatzes in Waldmühle, „Spielraum für alle“ genannt, unterstützte Leader mit 14.212 Euro, bei Gesamtkosten von 17.755 Euro. Schließlich die Outdoor-Tischtennisplatte. Sie wurde von Leader mit 1951 Euro gefördert, bei Gesamtkosten von 2439 Euro. Das Regionalbudget, so Céline Zahn, sei ein Förderprogramm ausschließlich für kleine, investive Maßnahmen bis maximal 20.000 Euro und exklusiv für die Leader-Region entwickelt.

Projekte, die zu den Zielen der Bevölkerung passten und im jeweiligen Antragsjahr umgesetzt werden können, fördere Leader mit bis zu 80 Prozent der Gesamtkosten. Die Gelder, jetzt unter anderem nach Kürten geflossen, stammen vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, dem Land NRW sowie dem Oberbergischen und Rheinisch-Bergischen Kreis. Aktuell laufe bereits eine weitere Bewerbungsphase für die Regionalprojekte, sagte Céline Zahn.

Diesmal würden 180.000 Euro ausgeschüttet. Vereine, Initiativen oder Gruppen, die mitmachen wollten, müssten bis einschließlich 11. April Unterlagen einreichen.