An Weiberfastnacht sprach die Polizei in Oberberg 16 Platzverweise aus. Dazu kommen Strafanzeigen wegen Körperverletzung und sexueller Belästigung.
Platzverweise und AnzeigenPolizei meldet einen recht ruhigen Karnevalsauftakt in Oberberg

An den Karnevalstagen wir die Polizei in ganz Oberberg bei den Zügen präsent sein.
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Von einem recht ruhigen Karnevalsauftakt im Kreis berichtet die Polizei. An Weiberfastnacht sprachen Polizeibeamte insgesamt 16 Platzverweise aus: zehn in Reichshof, vier in Wipperfürth und zwei in Engelskirchen. Zudem wurden vier Personen in Gewahrsam genommen. In Wipperfürth randalierte ein 21-Jähriger aus Hückeswagen vor dem Festzelt auf dem Marktplatz. Weil er einem Platzverweis nicht nachkam, nahmen ihn Polizisten mit.
Im Zelt befolgte ein betrunkener 19-Jähriger aus Wipperfürther nicht die Anweisungen des Sicherheitspersonals. Weil er Polizisten nicht seine Personalien nennen wollte und Widerstand leistete, wurde auch er in Gewahrsam genommen.
Oberberg: Fünf Strafanzeigen wegen Körperverletzung an Weiberfastnacht
Zur Weiberfastnacht-Bilanz zählen zudem fünf Strafanzeigen wegen Körperverletzung, nachdem Feiernde aneinandergeraten waren. In Reichshof nahmen Beamte zudem eine Anzeige wegen sexueller Belästigung auf. Zumindest was den Straßenverkehr angeht, verhielten sich alle Feiernden vorbildlich. Bei den Kontrollen konnten keine Fahrten unter Alkoholeinfluss festgestellt werden.
Das DRK war in Wipperfürth mit zwölf Kräften im Einsatz, verteilt auf zwei Schichten bis 1 Uhr nachts. Die Wipperfürther wurde unterstützt von DRK-Helfern aus Marienheide und Radevormwald. „Es war insgesamt sehr ruhig, auch dank der guten Polizeipräsenz“, sagt DRK-Einsatzleiter Thomas Berger. Acht Personen mussten ins Krankenhaus eingewiesen werden, größtenteils mit Sturz- oder Schnittverletzungen, die es trotz des Glasverbots auf dem Marktplatz gab.