Die Bank und der Vorstandsvorsitzende beenden ihre Zusammenarbeit Ende Mai. Kai Zinken bleibt Vorstand der VR-Bank Nordeifel.
Unterschiedliche AuffassungenVR-Bank Nordeifel und Vorstandschef Mark Heiter trennen sich

Geschäftszahlen hatten Mark Heiter (l.) und Kai Zinken im August gemeinsam vorgestellt.
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1993 begann Mark Heiter seine Ausbildung, 2000 wurde er Bereichsleiter und Prokurist. 2011 wurde er in den Vorstand der VR-Bank Nordeifel berufen, seit 2018 ist er Vorstandsvorsitzender. Am 31. Mai endet Heiters Zeit bei der VR-Bank. „Der Aufsichtsrat der VR-Bank Nordeifel eG und Vorstandsmitglied Mark Heiter haben sich darauf verständigt, das bestehende Vorstandsmandat einvernehmlich zum 31. Mai 2025 zu beenden“, heißt es dazu in einer Mitteilung der Bank.
Über die Gründe gibt die Bank am Mittwoch keine Details bekannt. Der Aufsichtsrat wird in der Mitteilung zitiert, dass es unterschiedliche Auffassungen über die weitere strategische Ausrichtung der Bank gegeben habe. Daher haben sich, so ist es in der Mitteilung formuliert, Aufsichtsrat und Heiter „im besten Einvernehmen“ auf die Beendigung der Zusammenarbeit geeinigt. Auch spricht der Aufsichtsrat sein Bedauern aus, habe Heiter doch „den erfolgreichen Weg der Bank seit mehr als einem Jahrzehnt maßgeblich mitgestaltet“.
Kai Zinken setzt seine Arbeit bei der VR-Bank Nordeifel fort
Welche Auswirkungen das Ausscheiden Heiters haben wird, ist noch unklar. Vonseiten der Bank wurde dazu lediglich mitgeteilt, dass Vorstand Kai Zinken seine Arbeit fortsetzen und „das weitere Vorgehen zur strategischen Entwicklung der VR-Bank Nordeifel in enger Abstimmung mit dem Aufsichtsrat gestalten“ werde.
Im vergangenen August hatten Heiter und Zinken gemeinsam die Zahlen der VR-Bank für das Jahr 2023 bekanntgegeben. 155 Mitarbeiter waren zu dem Zeitpunkt bei der Bank beschäftigt, die Mitgliederzahl der Genossenschaft lag bei mehr als 25.400. Bei einer Bilanzsumme von knapp einer Milliarde Euro wurde 2023 beim Gesamtkundenvolumen die Marke von zwei Milliarden Euro überschritten.
Nachdem die Filiale in Dahlem im Juni vergangenen Jahres von Geldautomatensprengern heimgesucht wurde, war diese bis Februar für die Sanierungsarbeiten geschlossen. Derzeit betreibt die VR-Bank neben Dahlem Filialen in Nettersheim, Hellenthal, Blankenheim, Kall und Gemünd. Noch.
Denn vor zwei Wochen hat die Bank bekanntgegeben, dass die Filiale in Gemünd Ende September geschlossen wird. Dafür soll im Sommer die nach der Flut sanierte und modernisierte Filiale in Schleiden wieder an den Start gehen, hat die Bank im März angekündigt.