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Roggenacker in WachtbergSpatenstich fürs Neubaugebiet mit günstigen Wohnungen

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Baubeginn am Roggenacker: (v.l.) Volker Gütten, Jörg Schmidt, Mark Kellringer, Sabine Killmann und Ilona Wayand.

Wachtberg-Ließem – Auf diesen Spatenstich in der Gemeinde Wachtberg hatten sich einige Bauherren schon gefreut, und auch solche, die Wohnraum suchen. Denn im Baugebiet „Am Roggenacker“ am Ortsrand von Ließem sollen zwei Dutzend „günstige Eigentumswohnungen“ entstehen, an denen im Drachenfelser Ländchen ein Mangel herrsche, so Projektentwickler Mark Kellringer von der Sedos GmbH in Rheinbach.

Kellringer lobte die Behörden, die gut mitgezogen hätten, so dass jetzt der Startschuss für die Hochbauarbeiten erfolgen könne. Denn die Versorgungsleitungen sind laut Projektleiter bereits verlegt worden, ebenso der Breitband-Glasfaseranschluss der Deutschen Telekom, die die künftigen Wohnungsbesitzer mit einer Gigabit-Leitung versorgen will.

Wie sehr die Wachtberger Kommunalpolitik hinter dem Projekt steht, stellte die Anwesenheit von Bürgermeister Jörg Schmidt (CDU) samt seiner beiden Stellvertreter Volker Gütten (CDU) und Sabine Killmann (Grüne) unter Beweis.

Nachfrage ist hoch

Den Auftakt per Spaten setzte der Einsatz von Baggern fort. 5100 Quadratmeter ist das Areal groß. Geplant seien 25 Eigentumswohnungen in drei Mehrfamilienhäusern und drei Reihenhäusern. Meist handelt es sich um Drei-Zimmer-Wohnungen mit 80 bis 100 Quadratmetern Wohnfläche.

Die Nachfrage an den Wohneinheiten hat Kellringer schon zu spüren bekommen. Schon in den ersten Tagen der Vermarktung hätten sich viele Interessenten gemeldet. Die meisten Wohnungen seien deshalb auch bereits vergeben. Es hätten sogar schon Notartermine stattgefunden. Laut derzeitigem Zeitplan rechnet Kellringer damit, dass die Besitzer Anfang 2023 in ihre neuen Wohnungen einziehen können.

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Laut Ilona Wayand, der Regionalmanagerin der Deutschen Telekom, erfolgte nun auch der Baustart für den Breitbandausbau, der etwa 30 Haushalten zugutekomme. Sie kündigte eine Geschwindigkeit von bis zu einem Gigabit pro Sekunde an. „Bandbreite ist heute so wichtig wie Gas, Wasser und Strom“, sagte Bürgermeister Schmidt: „Das Neubaugebiet Auf dem Roggenacker, Oberbachemer Straße, ist durch den Glasfaser-Anschluss als Wohn- und Arbeitsplatz für alle Generationen attraktiv.“

Kellringer fügte hinzu: „Eine moderne Infrastruktur ist ein digitaler Standortvorteil – für jeden Haushalt, jede Immobilie und die gesamte Gemeinde.“