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„Hätte ich nicht sagen sollen“Biden macht Donald Trump lächerlich – Publikum klatscht begeistert

Lesezeit 2 Minuten
US-Präsident Joe Biden sitzt im Oval Office im Weißen Haus vor einer US-amerikanischen Flagge und blickt vor einer Rede in die Kamera.

US-Präsident Joe Biden verzichtet auf eine weitere Präsidentschaftskandidatur. Seitdem schießt er verbal deutlich schärfer gegen den republikanischen Kandidaten Donald Trump.

US-Präsident Joe Biden schaltet in den Wahlkampf-Modus. Der 81-Jährige spottet bei einem öffentlichen Auftritt über seinen Rivalen Donald Trump.

US-Präsident Joe Biden hat bei einem seiner ersten öffentlichen Auftritte nach dem Verzicht auf die Präsidentschaftskandidatur Donald Trump verbal attackiert. Der 81-Jährige trat wenige Stunden nach seiner Rede an die Nation bei einer Veranstaltung der Gewerkschaft „North America's Building Trades Unions“ (NABTU) auf.

„Erinnert ihr euch noch, als er Covid-19 heilen wollte, indem er euch Bleichmittel in die Venen spritzen wollte?“, sagte Biden und musste bereits ein wenig grinsen. „Er hat die Venen verfehlt. Stattdessen ist alles in seinen Haaren gelandet“, sagte Biden. Das Publikum brach darauf in schallendes Gelächter aus.

Joe Biden spottet über Donald Trump – Publikum bricht in schallendes Gelächter aus

Einige Zuschauer standen sogar auf, Biden versuchte die Menge zu bremsen. „Ich hätte das nicht sagen sollen. Sie bringen mich dazu, Dinge zu sagen, die ich nicht sagen sollte“, erklärte der amtierende US-Präsident. Biden schaltet damit endgültig in den Wahlkampf-Modus für Vizepräsidentin Kamala Harris.

Ex-US-Präsident Donald Trump, der nach der Niederlage gegen Biden im November seine Wiederwahl anstrebt, hatte sich Insiderberichten zufolge verärgert über Bidens Verzicht auf die Präsidentschaftskandidatur gezeigt. Die Wahlkampfstrategie war darauf ausgelegt, Biden als alten und senilen Mann darzustellen, der für das Amt des US-Präsidenten nicht geeignet sei.

„Bleichmittel in den Haaren“: Joe Biden macht Donald Trump lächerlich

Donald Trump bezeichnete Biden in einer ersten Reaktion als „korrupt“. Zu Kamala Harris, die aller Voraussicht nach Bidens Kandidatur erben wird, sagte Trump: „Wir werden keinen sozialistischen Präsidenten bekommen. Und besonders dann nicht, wenn es eine Frau ist“, hetzte der 78-Jährige, der durch Bidens Rückzug der älteste Präsidentschaftskandidat der US-Geschichte ist.

Trotz zahlreicher falscher Behauptungen liegt Trump in den aktuellsten Umfragen in einigen Bundesstaaten noch vor Harris, die allerdings erst einen offiziellen Wahlkampf-Werbespot veröffentlicht hat. Trumps Popularitätswerte waren nach dem gescheiterten Attentat auf ihn deutlich gestiegen. (shh)