Toter Wirt in Köln-WeidenPolizeihund findet Messer im Gebüsch in Tatort-Nähe

Der Tatort in Köln-Weiden
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Köln – Im Fall des getöteten Gastwirtes aus Weiden sind die Ermittler der Mordkommission einen wichtigen Schritt vorangekommen. In einem Gebüsch in der Nähe des Tatortes hat ein Polizeihund ein Messer gefunden. „Es scheint die Tatwaffe zu sein“, sagte Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer der Rundschau. Das Messer wird derzeit auf Spuren untersucht. Ob auf der Tatwaffe noch Blutspuren zu erkennen waren, teilte die Behörde nicht mit. Mit dem Messer soll der festgenommene 30-Jährige sein Opfer mehrfach in den Oberkörperbereich gestochen haben.
Durch Zeugenvernehmungen und weitere Ermittlungen will die Mordkommission herausfinden, was in der Beziehung von Opfer (73) und Tatverdächtiger (30) geschehen ist und warum es schließlich zu dem tödlichen Messerangriff in der Kneipe „Zur alten Post“ gekommen ist. Zu dem Verbrechen war es am vergangenen Freitag in Weiden gekommen. Handwerker hatten das Opfer blutüberströmt im Schankraum der Gaststätte gefunden. (ta)