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St. Maria im Kapitol in KölnNeue Freitreppe ist im November fertig

Lesezeit 2 Minuten

Bis November soll die 90 Meter lange Freitreppe fertig gebaut sein.

Köln – Mit einem symbolischen Spatenstich hat die Stadt Köln den Bau der neuen 90-Meter-Freitreppe an St. Maria im Kapitol in Angriff genommen. Tatsächlich hat der Bau schon im November begonnen (wir berichteten), doch wegen der Pandemie musste die Stadt den Spatenstich mehrfach verschieben. Nun fand er am Dienstag statt, im November soll das 2,5-Millionen-Euro-Projekt beendet sein, 2014 hatte der Stadtrat es beschlossen.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) sagte: „Die Freitreppe an St. Maria im Kapitol ist der nächste, bedeutende Baustein für die Via Culturalis. Das Kulturquartier gewinnt hiermit an seinem südlichen Auftakt eine neue Qualität im öffentlichen Raum – mit spannendem Blick auf die romanische Kirche und zum nördlichen Pendant, dem Kölner Dom.“

Der Kunstbegriff „Via Culturalis“ steht für einen 800 Meter langen Abschnitt in der Innenstadt zwischen Dom und St. Maria im Kapitol. Auf dieser Strecke will die Verwaltung 2000 Jahre Kölner Stadtgeschichte sichtbar machen – dort stehen mehrere Museen wie beispielsweise das Wallraf-Richartz-Museum oder Kirchen. Insgesamt gibt es 16 historische Objekte, 15 mal Kunst und Gedenken, 42 Plaketten und Gedenktafeln, 19 Brunnen und 12 mal Kunst am Bau.

Kirche soll stärker inszeniert werden

Bislang stand dort eine Stützwand, sie trennt die Pipinstraße von den etwas oberhalb stehenden Wohnhäusern und ist ein Sanierungsfall. Die Wand brachen Arbeiter ebenso ab wie die Garagen, dadurch soll der Blick auf St. Maria im Kapitol wieder freier sein. Schon 2017 sagte der Leiter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik, Klaus Harzendorf: „Durch die Treppe wird die Kirche gut inszeniert, sie bildet einen guten Abschluss der ,Via Culturalis'.“ Ebenso wird der Gehweg breiter und die Situation für Radfahrer wird ebenfalls laut Stadt verbessert. (mhe)