Im Straßenkarneval 2025 soll die Wiese zum letzten Mal genutzt werden. Das ist das Ziel der Stadt. Doch die Suche nach einer Ersatzfläche dauert an.
Kwartier Latäng in KölnStadt will Karneval auf der Uniwiese stoppen - was fehlt, ist die Alternative
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Die Uniwiese am Elften Elften 2024.
Copyright: Simon Westphal
Die Uniwiese soll im diesjährigen Straßenkarneval letztmalig als Entlastungsfläche für die Zülpicher Straße dienen. Das teilte die Verwaltung den Teilnehmenden des Runden Tischs Karneval mit. Die Stadt bestätigte die Pläne am Montag auf Anfrage. Konkrete Pläne für Alternativen gebe es noch nicht. „Damit dieses Ziel erreicht werden kann, bedarf es weiterer Planungen und Abstimmungen mit den Sicherheitspartnern“, erklärte ein Stadtsprecher.
Karneval in Köln: Wieder zehntausende Jugendliche erwartet
Grund für die Pläne, die Fläche im Inneren Grüngürtel künftig nicht mehr für die Feiernden an den Karnevalstagen zu nutzen, sei der Naturschutz. Die Uniwiese ist Teil des Landschaftsschutzgebiets, in dem normalerweise keine Veranstaltungen stattfinden dürfen. Jedes Jahr aufs Neue muss die Stadt eine Befreiung dieses Verbots beantragen. Begründet wird die Befreiung auch in diesem Jahr mit der Gefahrenabwehr, dem Schutz von Leib und Leben der Feiernden und der öffentlichen Sicherheit.
Auch in diesem Jahr erwartet die Stadt im Kwartier Latäng um die Zülpicher Straße als Feier-Hotspot mehrere zehntausende zumeist Jugendliche Feiernde. Bereits vor dem Elften Elften hatte Ordnungsamtschef Ralf Mayer angekündigt, die Suche nach Alternativflächen zu intensivieren. Bereits in der Vergangenheit hatte das Ordnungsamt zahlreiche Flächen geprüft – ohne Ergebnis.