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„Dragon Ball“-Schöpfer ist totStar-Manga-Zeichner Toriyama stirbt mit 68 Jahren

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This black and white photo taken in May 1982 shows Japanese manga artist Akira Toriyama, whose death was announced on March 8, 2024. The creator of Japan's hugely popular and influential "Dragon Ball" comics and anime cartoons, Akira Toriyama, has died aged 68, his production team said on March 8, 2024. (Photo by JIJI Press / AFP) / Japan OUT

Diese Schwarz-weiß-Aufnahme aus dem Mai 1982 zeigt den japanischen Manga-Zeichner Akira Toriyama, der im Alter von 68 gestorben ist.

Der japanische Comic „Dragon Ball“ gehört zu den einflussreichsten Manga-Serien. Sein Schöpfer Toriyama ist jetzt gestorben.

Der japanische Comic-Künstler und Schöpfer der erfolgreichen Manga-Serie „Dragon Ball“, Akira Toriyama, ist tot. Der Zeichner starb am 1. März, wie sein Studio und das Manga-Magazin „Weekly Shonen Jump“ am Freitag mitteilten. Toriyama sei an den Folgen eines akuten subduralen Hämatoms gestorben. Dabei handelt es sich um eine Blutung zwischen harter Hirnhaut und Gehirn. Toriyama, der in der Präfektur Aichi auf Japans größter Insel Honshu geboren wurde, war 68 Jahre alt.

Die Mangafigur „Son Goku“ ist auf dem Stand der Comic Con aufgestellt. (Archivbild)

Der Stand von Dragon Ball Z ist während der New York Comic Con im Jacob K. Javits Convention Center zu sehen. (Archivbild)

Einige seiner Arbeiten hätten sich noch mitten im Herstellungsprozess befunden, hieß es in der Mitteilung von Bird Studio. „Und er hätte noch viel mehr Dinge erreicht.“

Akira Toriyama schuf erfolgreiche Mangas wie „Dragon Ball“, „Dr. Slump“ und „Sandland“

„Dragon Ball“ gehört zu den meistverkauften Manga-Serien. Sie wurde ursprünglich zwischen 1984 und 1995 in „Weekly Shonen Jump“ veröffentlicht und erreichte weltweit Popularität. Sie bildet unter anderem auch die Grundlage für drei Animeserien.

Bekannte Manga-Serien Toriyamas sind außerdem „Dr. Slump“ und „Sandland“. Bei seiner Arbeit hatte sich der Zeichner durch Action-Filme inspirieren lassen. In Hoch-Zeiten habe er auch schon mal 23 Stunden am Tag gearbeitet, sagte er 2004 beim Besuch der Leipziger Buchmesse. Er zeichne nach Laune und sei eigentlich ein „sehr, sehr fauler Mensch“, bekannte er. Am liebsten zeichne er allein und für Kinder. (dpa)