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Kölner HaieWinter Game hat eine weitere Chance verdient

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Fans auf der Tribüne des Rheinenergiestadion beim Winter Game der Deutschen Eishockey Liga

Eishockey-Fans jubeln auf der Tribüne des Kölner Rheinenergiestadion beim Winter Game zwischen den Kölner Haien und Adler Mannheim.

Das 5. Winter Game der Deutschen Eishockey Liga im Kölner  Rheinenergiestadion war auf allen Ebenen ein voller Erfolg. Rundschau-Redakteur Martin Sauerborn meint, dass es eine nächste Auflage geben soll .

Die noch junge Historie des Winter Game ist von ständiger Skepsis geprägt. Zu viel Show drumherum, zu große Wetter-Risiken, kaum Mehrwert für die Zuschauer und Clubs, die sich von der DEL in die Rolle des Ausrichters gedrängt fühlen. Von einer Erfolgsgeschichte ist das 2013 aus der Taufe gehobene Freiluftspiel noch ein gutes Stück weit entfernt. Erst die fünfte Auflage hat aufgezeigt, wie dieses   Großevent funktionieren und   Sinn für das deutsche Eishockey machen kann.

Der Sport stand im Vordergrund

Den Kölner Haien ist es   gelungen, ein Freiluft-Spektakel zu präsentieren. Es blieb diesmal nicht nur ein Versprechen. Der KEC hat natürlich auch Glück mit dem Wetter gehabt, sich aber vor allem dadurch ausgezeichnet, das Wesentliche in den Fokus zu rücken. Das ist und bleibt das sportliche Erlebnis. Der Fan möchte sich in erster Linie gut unterhalten und das kann er am besten bei einem guten Eishockey-Spiel.

Eines aus der Kategorie von Samstag, das ein ausverkauftes Rheinenergiestadion verdient gehabt hätte. Das schmal gehaltene Rahmenprogramm mit „Kölle singt“ und Feuerwerk rahmte den Sport zudem unaufdringlich und perfekt ein. Auf diese Art und Weise hat das Winter Game eine weitere, sechste Chance verdient.