Das 20.000 Euro teure Projekt ermöglicht ein Förderprogramm des Landes NRW.
Rot-Ahorne gepflanztMobile Bäume sollen den Eingang zur Innenstadt in Brühl verschönern

Am „Stern“ stehen nun in Holzkübeln drei mobile Bäume. Sie sollen den Eingang zur Innenstadt verschönern.
Copyright: Wolfram Kämpf
Noch fehlt das grüne, schattenspendende Blätterdach, doch das wird sich allmählich ändern. Seit einigen Tagen wachsen am Brühler Stern, der Kreuzung von Bonn- und Mühlen- und Uhlstraße drei Rot-Ahorne. Die Bäume stehen in Holzkübeln, die zusätzlich mit bodendeckenden Stauden, etwa Federgras und Katzenminze bepflanzt sind.
Man wolle den Verkehrsknotenpunkt und Eingang der Brühler Innenstadt optisch aufwerten, so die Verwaltung. Gepflegt werden diese Bäume und Pflanzen in den nächsten Jahren von einem regionalen Gartenlandschaftsbau-Unternehmen. In den kommenden fünf Jahren sollen die „mobilen Bäume“ ihren Platz „Am Stern“ beibehalten. Dann wird es zu eng in den Holzkübeln. Daher ist es vorgesehen, die Rot-Ahorne nach Ablauf dieser Zeitspanne an anderer Stelle im Stadtgebiet auszupflanzen.
Brühl: Förderprogramm des Landes NRW macht das Projekt möglich
„Dadurch stellen die mobilen Bäume eine flexible und nachhaltige Ergänzung zu herkömmlichen Straßenbäumen dar und tragen dazu bei, die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu erhöhen“, so die Stadt. Das Projekt wurde durch das Citymanagement der Brühler Wirtschaftsförderung initiiert und mit dem Stadtservice sowie weiteren Ämtern der Stadtverwaltung umgesetzt.
Die Kosten gibt die Kommune mit 20.000 Euro für den Kauf von Bäumen, Substraten und Stauden sowie eine fünfjährige Pflege an. Möglich macht das Projekt auch ein Förderprogramm des Landes NRW unter dem Titel „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren“. Aus Düsseldorf kommt ein Zuschuss in Höhe von 60 Prozent der Kosten.
Laut Verwaltung war es nicht möglich, an dieser Stelle der Stadt Bäume in die Erde zu pflanzen. Dafür verlaufen zu viele Leitungen im Untergrund. Zudem würde das nicht mobiles Grün dann den Karnevalszug behindern. So werden am „Stern“ auch Jahr für Jahr für den Närrischen Elias die Geländer demontiert, um Platz für die großen Wagen des Umzugs zu schaffen.