Im Mai sollen die drei Trinkwasserbrunnen in der City wieder sprudeln, zuletzt wurden Abläufe installiert.
Labor kontrolliert QualitätIn Brühl gibt es bald an drei Stellen eine Gratis-Erfrischung

Noch sind die Trinkwasserbrunnen in der Brühler City nicht zu benutzen. Das soll sich bis Anfang Mai ändern.
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Auch wenn die Frühlingssonne während der vergangenen Tage zeitweilig für angenehme Temperaturen sorgte, dürfte sich das Interesse an einer Erfrischung beim Besuch der City noch in Grenzen halten. Im Sommer könnte sich das ändern. Dann sollen die beiden im vergangenen Jahr am Markt und auf dem Balthasar-Neumann-Platz installierten Trinkwasserbrunnen sowie ein neuer auf dem Janshof für ein erfrischendes Gratis-Angebot sorgen.
Die Vorarbeiten für die Inbetriebnahme fallen in diesem Jahr besonders umfangreich aus. Die beiden bestehenden Geräte wurden zwischenzeitlich sogar abgebaut, um sie nachträglich mit einem Anschluss an die Kanalisation zu versehen.
Dies war zunächst nicht vorgesehen. Nachdem das Gesundheitsamt aus Hygienegründen auf einem Dauerbetrieb bestanden hatte, lief aber viel Wasser aus und mancher Bürger klagte über das ständig nasse Pflaster vor den Trinkwasserspendern. Künftig soll das überschüssige Wasser also direkt aufgefangen werden.
Brühl: Labor überwacht die Qualität des Trinkwassers an den Spendern
„Es ist vorgesehen, die Trinkwasserbrunnen Anfang Mai für die Nutzer wieder in Betrieb zu nehmen“, so die Verwaltung. Zuvor werde in einem zertifizierten Labor die einwandfreie Qualität des kühlen Nass untersucht. Nach der Inbetriebnahme erfolge die Trinkwasser-Probeentnahme dann monatlich.
Vor der ersten Beprobung sei zur Sicherstellung der Trinkwasserqualität an den beiden Spendern im April ein mehrwöchiger Wasserdurchlauf im Dauerbetrieb notwendig, um die Leitungen intensiv durchzuspülen.
Der Dauerbetrieb soll aber eine Ausnahme bleiben. „Im Gegensatz zum letzten Jahr konnte mit dem Gesundheitsamt vereinbart werden, dass der Trinkwasserbrunnen nach der ersten einwandfreien Beprobung nur noch auf Bedarf mit automatisierten Intervallspülungen betrieben wird“, teilte die Verwaltung mit.