Der Veranstalter der Lichterfahrt von Kürten nach Bergisch Gladcbach spendiert der rheinisch-bergischen Polizei ein dickes Lob.
„Nass, aber schön“Rhein-Bergs Landwirte fahren und stehen im Regen

Enstanden in der Corona-Zeit, sind die Lichterfahrten wie hier in Kürten und Gladbach schon zur rheinisch-bergischen Tradition geworden
Copyright: Anton Luhr
Strömender Regen kann einem Landwirt, zumal einem bergischen, nicht wirklich viel anhaben, und so begaben sich am Samstagabend mehr als 70 Bauern mit ihren Traktoren auf Lichterfahrt durch Kürten und Bergisch Gladbach.

„Ohne Bauern geht nichts“, haben sich die demonstrierenden Landwirte auf die Fahnen geschrieben.
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Entstanden im Corona-Jahr 2020, fuhren sie 2023 bereits zum vierten Mal über die Dörfer, um einerseits Freude in der dunklen Zeit zu spenden, anderseits aber auch auf die sehr schwierige Lage der Landwirtschaft aufmerksam zu machen.
Wegen Regen weniger Zuschauer am Wegesrand
Der Konvoi sei „nass, aber schön“ gewesen und auch noch durch Rösrather Kollegen verstärkt worden, berichtete Veranstalter Markus Freihoff anderntags, allerdings seien wetterbedingt zum Teil weniger Zuschauer am Wegesrand gewesen.

Kreativ geschmückt haben die Landwirte ihre Traktoren.
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Ein dickes Lob hatte Freihoff für die rheinisch-bergische Polizei, die den Zug begleitete: „Die waren wirklich super. Das habe ich hinterher auch dem Landrat gesagt.“ So sei die Bitte der Bauern erhört worden und der Zug aus Sicherheitsgründen sehr langsam geführt worden.
Die Gelegenheit zum Gespräch mit Landrat Stephan Santelmann, dem Gladbacher Landtagsabgeordneten Martin Lucke und weiteren Politikern unterschiedlicher Couleur hatten Freihoff und Kollegen übrigens bei einem zwanglosen Beisammensein nach dem Umzug auf dem Siefer Hof, wo Teilnehmer und Gäste von der Jugend des dortigen Reitervereins bewirtet wurden. Kommendes Wochenende gibt es weitere Lichterzüge im Bergischen Land.