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DFB-PokalFinale beschert Arminia Bielefeld weitere Millionen

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Leistung lohnt sich: Die Bielefelder um Torschütze Maximilian Großer verdienen im DFB-Pokal Millionen.

Leistung lohnt sich: Die Bielefelder um Torschütze Maximilian Großer verdienen im DFB-Pokal Millionen.

Für Arminia Bielefeld lohnt sich der Final-Einzug auch finanziell. Die Pokalsaison wird für den Fußball-Drittligisten zum großen Millionengeschäft.

Der Einzug in das Endspiel des DFB-Pokals beschert Arminia Bielefeld einen weiteren Geldregen. Mindestens 2,88 Millionen Euro sind dem Fußball-Drittligisten sicher, bei einem Final-Triumph würden die Bielefelder sogar 4,32 Millionen kassieren. Hinzu kommen etwa 45 Prozent der Ticketeinnahmen aus dem Finale im Berliner Olympiastadion, wo knapp über 74.000 Zuschauer am 24. Mai erwartet werden.

Für einen Kaufrausch sorgen die Zusatzeinnahmen in Bielefeld aber wohl nicht. „Jeder denkt jetzt, wir nehmen das Geld und können es einfach ausgeben. Das ist aber nicht so“, hatte Sport-Geschäftsführer Michael Mutzel der Deutschen Presse-Agentur vor dem 2:1 gegen Bayer Leverkusen gesagt. Der Halbfinal-Einzug hatte dem Club schon rund 6,5 Millionen Euro allein an DFB-Prämien beschert.

Mutzel: „Extrem viele Altlasten übernommen“

Der 45-Jährige erklärte: „Wir haben extrem viele Altlasten übernommen. Das sind zum Beispiel Transferverbindlichkeiten und andere Verbindlichkeiten. Uns geben die Prämien aus dem Pokal extrem viel Luft zum Atmen. Aber wir haben das Geld nicht auf der hohen Kante.“

Der Drittligist sei durch den Wettbewerb jetzt „deutlich gesünder“ als noch vor einem Jahr. „Wir haben das Geld genutzt, um viele Probleme zur Seite zu schieben“, sagte Mutzel. 

Falls die Arminia in Berlin die ganz große Sensation schafft und den DFB-Pokal gewinnt, wäre das Team von Trainer Mitch Kniat sicher für die Ligaphase der Europa League qualifiziert. Und Mutzel hätte finanziell noch mehr Spielraum. (dpa)