Schwerer Unfall auf dem Hohenstaufenring in der Kölner Innenstadt: Eine Audi-Fahrerin wurde nach ersten Erkenntnissen schwer verletzt.
Polizei ermitteltFrau bei Verfolgungsfahrt in Kölner Innenstadt schwer verunglückt

Das Auto wurde bei dem Unfall nach einer Verfolgungsfahrt auf den Ringen in Köln stark beschädigt.
Copyright: Arton Krasniqi
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf dem Hohenstaufenrin wurde am späten Freitagabend (4. April) eine 54-jährige Frau schwer verletzt.
Wie die Polizei auf Anfrage bestätigte, hatte sich die Frau in ihrem Audi Geländewagen zuvor einer Verkehrskontrolle entzogen. Als eine Streifenwagenbesatzung die Frau anhalten wollte, gab sie Gas. Auf ihrer Flucht rammte sie mehrere Verkehrsschilder und eine Laterne, ehe sie am Hohenstauffenring/Ecke Rubensstraße verunglückte.
Unfall nach Verfolgung in Köln: Ersthelfer kümmern sich um Schwerverletzte
Ersthelfer kümmerten sich um die Schwerverletzte bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. „Wie sich später im Krankenhaus herausstellte, war die Unfallfahrerin nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis, hatte dafür aber mehr als zwei Promille Alkohol im Blut“, erklärte ein Pressesprecher der Kölner Polizei am Samstag (5. April).
Nach aktuellem Stand waren keine weiteren Verkehrsteilnehmer betroffen. Der Bereich um die Unfallstelle wurde abgesperrt. Ein Verkehrsunfallteam sicherte Spuren vor Ort. Der Wagen der Frau wurde sichergestellt.

Beamte der Polizei sichern Spuren am Unfallort auf den Ringen in Köln.
Copyright: Arton Krasniqi
Erst nach mehreren Stunden konnte die Unfallstelle an der Haltestelle Zülpicher Straße wieder freigegeben werden.
Anwohner schildert Unfall auf den Kölner Ringen
Ein Anwohner schilderte gegenüber „EXPRESS.de“: „Der durch die Wucht des Aufpralls entstandene Knall ließ mich beinahe vom Stuhl fallen. Ich glaubte, ein Laster sei umgestürzt. Ich konnte den Einsatz von meinem Fester aus beobachten.“
Warum die 54 Jahre alte Fahrerin vor der Polizei flüchtete, war zunächst unklar. Die Polizei stellt weitere Ermittlungen an.
Die Beamten suchen auch weitere Zeugen, die Angaben zum Unfallgeschehen geben können. Hinweise nehmen die Ermittler des Verkehrskommissariats 2 telefonisch unter 0221-229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.(jv/susa)