Die Corona-Pandemie hatte große Auswirkungen auf viele Breitensportveranstaltungen. Doch nun verzeichnen die Veranstalter von „Rund um Köln“ nicht nur eine Trendwende, sondern einen Teilnehmerrekord.
Rund um KölnRekord schon vor dem Startschuss

Ankunft im Rheinauhafen: Radprofi Nils Politt gewann den Radklassiker "Rund um Köln" im vergangenen Jahr.
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Wenn am 21. Mai der Startschuss zum Radklassiker „Rund um Köln“ fällt, werden so viele Hobbyfahrerinnen und Hobbyfahrer wie noch nie aufs Rad steigen. Bislang haben sich 4228 Menschen für die drei Jedermann-Rennen angemeldet. Bei 4500 Anmeldungen soll Schluss sein, dann ist das Maximum erreicht. „In wenigen Tagen werden wir voraussichtlich ausgebucht sein. Sollte der positive Trend anhalten, werden wir im nächsten Jahr die Kapazitäten erweitern“, verspricht Markus Frisch, Geschäftsführer der Kölner Ausdauer GmbH.
Mehr Startplätze im kommenden Jahr möglich
Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet das Organisationsteam einen Anmeldezuwachs um satte 37 Prozent. Eine Tendenz, auf die Markus Frisch auch für den Generali Köln-Marathon im Oktober hofft, denn dort waren die Anmeldezahlen nach der Pandemie deutlich zurückgegangen. Bei „Rund um Köln“ ist erneut die Mitteldistanz über 70 Kilometer die beliebteste Strecke, hierfür haben sich bereits 2480 Menschen angemeldet. Die 130-Kilometer-Schleife wollen 1668 Fahrerinnen und Fahrer in Angriff nehmen. Für die neu eingeführte 30-Kilometer-Distanz von Bensberg nach Köln gibt es 62 Anmeldungen.
Start und Ziel des Rennens befinden sich im Kölner Rheinauhafen, auch die Profis werden hier aufs Rad steigen. In der kommenden Woche wollen die Veranstalter und Ex-Profi André Greipel als sportlicher Leiter das Fahrerfeld vorstellen.