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Neue DetailsErmittler gehen nach Fund der Toten in Lövenich nicht von Verbrechen aus

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Blaulicht (Symbolbild)

Die Polizei geht nicht von einem Verbrechen aus. (Symbolbild)

Die Obduktion nach dem Tod einer 50 Jahre alten Frau in Köln-Lövenich ergab keine Hinweise auf ein Verbrechen, weitere Untersuchungen laufen.

Nach dem Fund einer toten Frau (50) am Sonntagabend in einer Wohnung in Lövenich, sind neue Details bekannt geworden. Demnach gehen die Ermittlungsbehörden derzeit nicht von einem Verbrechen aus. „Die durchgeführte Obduktion hat keine entsprechenden Hinweise ergeben. Weitere rechtsmedizinische Untersuchungen zur Klärung der Todesursache sind zwar in Auftrag gegeben worden. Allerdings sprechen die bisherigen Ermittlungsergebnisse nicht für die Annahme eines Tötungsdelikts. Es wird daher nicht gegen einen Verdächtigen ermittelt“, teilte Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer der Rundschau mit. Die Staatsanwaltschaft prüft allerdings weiter in einem sogenannten Todesermittlungsverfahren, ob es mit Blick auf den Tod der Frau konkrete Anhaltspunkte für ein strafrechtlich relevantes Fremdverschulden gebe.

Eine Angehörige hatte die 50-Jährige in ihrer Wohnung an der Siegstraße tot aufgefunden. Zuvor wurde die Frau vemisst und konnte nicht erreicht werden. Die Polizei befürchtete aufgrund der Auffindesituation ein Verbrechen. Eine Obduktion in der Rechtsmedizin sollte Klarheit bringen. Weitere Angaben zu dem tragischen Fall wurden nicht gemacht. (ta)