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Hochwasser in KölnRhein steigt bis Mitte nächster Woche weiter an

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Rheinhochwasser im Januar an der Südbrücke (Archivbild).

Rheinhochwasser im Januar an der Südbrücke (Archivbild).

Der Rheinpegel in Köln ist binnen 24 Stunden um mehr als 50 Zentimeter gestiegen und wird am Freitag die Fünf-Meter-Marke erreichen. Wir geben einen Überblick, was die Kölner erwartet.

Im Kanalnetz wurden bereits erste Hochwasserschutzmaßnahmen durchgeführt. Der untere Teil des Rheinboulevards in Deutz muss ab einem Wasserstand von 5,00 Metern gesperrt werden. Ab 5,50 Metern wird der Leinpfad teilweise überflutet und daher abgesperrt, ab 5,80 Metern steht auch der Parkplatz an der Bastei unter Wasser.

Hochwassermarke I wird erreicht

Für die nächsten Tage sind teils ergiebige Regenfälle im südlichen Einzugsgebiet des Rheins vorhergesagt. Der Kölner Pegel wird daher vorerst weiter ansteigen und laut Vorhersage des Elektronischen Wasserstraßen-Informationsservices („ELWIS“) voraussichtlich am kommenden Montag die Hochwassermarke I von 6,20 Metern erreichen. Ab diesem Wasserstand gelten Beschränkungen für die Schifffahrt auf dem Rhein. Die Schiffe müssen dann langsamer fahren, um die Uferbefestigungen nicht durch Wellenschlag zu beschädigen.

Stand jetzt, soll die Hochwasserwelle nach Einschätzung der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) Mitte nächster Woche ihren Höhepunkt erreichen. Zum Ende der Woche werden fallende Wasserstände vorhergesagt. Dass in Köln die Hochwassermarke II von 8,30 Metern erreicht wird, bei der die Schifffahrt komplett eingestellt werden muss, ist derzeit nicht zu erwarten.  „ELWIS“ beziffert die Wahrscheinlichkeit dafür in der nächsten Woche auf maximal 3 Prozent.