Meine RegionMeine Artikel
AboAbonnieren

Fühlinger See in Köln63-Jähriger musste nach Badeunfall reanimiert werden

Lesezeit 2 Minuten

Badestrand am Fühlinger See in Köln. (Archivfoto)

Köln – Dramatische Szenen am Samstagabend am Fühlinger See: Vor den Augen seiner Familienangehörigen, war gegen 18 Uhr ein 63 Jahre alter Mann im Wasser untergegangen. Der Enkel des Mannes packte sich seine Luftmatratze, paddelte auf den See und versuchte den Opa zu retten. Doch alleine gelang dies dem Retter nicht, er schrie um Hilfe und so kamen weitere Besucher des See ins Wasser und gemeinsam wurde der leblose Mann ans Ufer gezogen. Angehörige und Besucher konnten den 63-Jährigen schließlich reanimieren, mit schwersten Verletzungen kam der Mann in die Uni-Klinik. Dort kämpfen die Ärzte um das Leben des 63-Jährigen, wie die Behörden mitteilen.

Wie es zu dem Badeunfall kam, ist noch nicht geklärt. Der Mann ging nach Polizeiangaben nur bis zur Hüfte ins Wasser, wurde aber dennoch plötzlich in die Tiefe gezogen. Alleine konnte sich der Mann nicht mehr helfen, möglicherweise auch deshalb, weil vor dem Badeunfall am Ufer des See sehr viel Alkohol getrunken wurde.

Die Kölner Polizei, Feuerwehr und DLRG warnen weiter eindringlich vor den Gefahren beim Schwimmen im Rhein oder anderen Gewässern. Erst vor zwei Wochen war in Köln ein sechs Jahre alter Junge beim Spielen im Rhein ertrunken. Er war beim Spielen am Rheinufer bei Langel plötzlich von der Strömung erfasst worden. (ta)